Es werde hell: Halogenlampen

Halogenleuchten: Sie sind heller, kleiner und langlebiger als normale Glühbirnen. Halogenlampen leuchten jeden Raum optimal aus.


Will man einen Raum optimal beleuchten, hat man die Qual der Wahl. Sollte man nur auf energiesparende Glühbirnen zurückgreifen, einfach normale Glühbirnen verwenden oder Halogenlampen einbauen? Wer es gut ausgeleuchtet will, kommt um die Halogenlampe nicht herum. Oft ist eine Mischung der verschiedenen Glühbirnen empfehlenswert. So hat man in jedem Zimmer das gewünschte Licht – von indirekt bis taghell.

Kleiner und heller
Viel spricht für Halogenlampen im Vergleich zur normalen Glühbirnen. Zwar funktionieren beide ähnlich. Doch im Glaskolben wird ein anderes Glas verwendet, das dafür sorgt, dass der Glasdraht nicht so schnell verbraucht wird. Die Halogenleuchten haben also eine längere Lebenszeit als normale Glühbirnen und sind auch noch deutlich kleiner als die herkömmlichen Birnen.

Perfekt ausgeleuchtet
Des Weiteren sind Halogenlampen unempfindlicher und kann deutlich heißer werden als die normale Glühbirne. Dadurch wirkt auch das Licht reichhaltiger, die Farben werden betont. Aus diesem Grund findet man Halogenlampen häufig auch in Museen und Galerien. Exponate werden mit ihnen optimal angestrahlt. Doch das helle Licht ist natürlich auch in Privathaushalten sehr gefragt. Da es kräftig und fokussiert scheint, ist es besonders geeignet für Schreibtischlampen.
Die gerichtete Punktbeleuchtung ist jedoch auch ideal im Badezimmer. Doch mit Halogenleuchten kann man auch zerstreutes, sanftes Licht zaubern. In Vitrinen sind Halogenlampen ideal, um Geschirr oder Ähnliches perfekt anzustrahlen.

Hell aber nicht heiß
Am meisten verbreitet sind Niedrigspannungslampen mit dichroitischen Reflektoren. Bei diesen Leuchten werden bis zu 66 Prozent der Energie durch einen Infrarotspiegel zum hinteren Lampenteil gerichtet. Dadurch können sich beleuchtete Gegenstände nicht gefährlich aufheizen. Dieser Vorteil hat jedoch auch seinen Preis. Denn Halogenleuchten sind zwar in der Anschaffung nicht sonderlich teuer, doch sind sie allerdings auch nicht gerade stromsparend.

Der Name kommt vom Salz
„Halogene“ bedeutet eigentlich so viel wie „Salzbildner“. Denn zusammen mit Metallen würden aus den Halogenen Salze. Im Glaskolben befindet sich diese halogene Füllung, oft handelt es sich um Brom oder Iod. Das Leuchten entsteht durch eine gleichmäßig hohe Temperatur des Glühfadens. Die Erhitzung erfolgt über den Strom, der über den Glühfaden läuft. Wie die klassischen Glühlampen sind Halogenleuchten Hochtemperaturstrahler. Niedrigspannungsmodelle gibt es mit sechs, zwölf und 24 Volt. Sie sind mit und ohne Reflektoren zu haben.