Lateinischer Name: Fraxinus exelsior
Herkunft: Europa und Vorderasien bis Kaschmir
Beschreibung Farbe und Struktur:
Splint- und Kernholz sind unterschiedlich, wobei der Splint weiß und sehr breit ist. Das Kernholz, das nach und nach farbig wird, ist grau bis olivefarben. Es gibt Zonen mit verschiedenen Farbtiefen. Eine unregelmäßige Zeichnung mit Wolken oder Streifen ist hier typisch. Die Poren im Frühholz sind grob und haben eine gleichmäßige, ringförmige Anordnung. Die Markstrahlen sind schmal und teilweise etagenartig aufgebaut.
Verwendung / Weiteres:
Die Esche gehört neben Buche und Eiche zu den wichtigsten Laubhölzern in Deutschland. Sie gehört zur Gruppe der Ölbaumgewächse und erreicht eine Höhe von etwa 17 bis 35 Meter, ihr Durchmesser liegt bei durchschnittlich einem Meter. In Ausnahmefällen kann sie maximal 2 Meter Durchmesser erreichen und eine Maximalhöhe von 40 Metern. Eschen können bis zu 20 Meter lange, astfreie Stämme haben. Die Baumkrone ist gewölbt und hat steile aufrecht stehende Hauptäste. Die Esche wird 250 bis 300 Jahre alt. Natürlich kommt sie vor allem an Rändern von Flüssen und an Steilhängen vor, an schlechten Standorten nimmt sie die Gestalt eines Strauches an. Häufig ist sie Bestandteil von Auenwäldern. Soll Eschenholz getrocknet werden, sollte dies bei mäßiger Temperatur geschehen, vor allem aber nicht allzu schnell. Das Holz der Esche lässt sich gut schälen und messern und die Oberflächenbehandlung ist gut. Ebenfalls positiv ist, dass Eschenholz gut verklebt werden kann, weil es Leim beispielsweise gut annimmt. Lackieren funktioniert ebenfalls ohne Probleme, allerdings wird es beim Beizen schwierig. Nägel- und Schrauben halten sehr gut, weil das Holz sehr fest ist. Es besitzt darüber hinaus eine hohe Zug- und Biegefestigkeit und wurde wegen dieser besonderen technischen Eigenschaften besonders als Spezialholz verwendet. In der Wagnerei wurde es zum Beispiel zu Achsen verarbeitet, zu Deichseln, Radreifen und auch zu Felgen. Im allgemeinen Handel wird Eschenholz als Rund- und Schnittholz und als Messerfurnier angeboten. Im Sportbereich werden daraus Barrenholme, Leitersprossen und die Ausgangsmaterialien von Rudern und Skiern gefertigt. Im Möbelbau gibt es Eschenholz als Massivholz, aber auch als Furnier. Besonders für dekorative Innenausbauten wird dieses Holz mit Vorliebe genommen, als Furnier wird es für Wand- und Deckenverkleidungen eingesetzt. Desweiteren wird es für den Fahrzeugbau, für Werkzeugstile, für den Schiffbau und für Handläufe verwendet.