Essen entschärfen - die besten Möglichkeiten

Wer in der unglücklichen Lage ist sein Essen entschärfen zu müssen, kann entweder Brot essen, das Gericht verdünnen oder sichtbares Fett abschöpfen


Pfeffer, Chili und Co sind Gewürze, die in bestimmten Gerichten auf keinen Fall fehlen dürfen - doch man kann es beim Kochen auch übertreiben. Das Empfinden von Schärfe ist bei jedem Menschen anders ausgeprägt. Was dem Einen gerade richtig gewürzt erscheint, schmeckt dem Anderen zu fad und er muss nachwürzen.

 

Essen entschärfen bei Tisch

  • In vielen südlichen Ländern werden die Speisen meist viel kräftiger gewürzt. Daher gibt es auch immer Brot am Tisch. Hat man sich den Mund an zu scharf empfundenem Essen verbrannt, kann man die Schärfe mit ein paar Bissen Brot schnell neutralisieren. Trinken hilft nur in geringem Maß. Manche schwören allerdings auf Bier oder Wein.

 

  • Hat man ein scharfes Gericht serviert, löscht ein Mousse au Chocolat als Nachspeise den Brand auf der Zunge.

 

Beim Kochen Essen entschärfen

  • Wer schon während des Zubereitens der Speisen entdeckt, dass sie zuviel Schärfe haben, kann sich mit Honig behelfen. Ein Esslöffel Honig untergemischt, nimmt die Schärfe aus dem Essen.

 

  • Bei asiatischen Gerichten heißt der Entschärfungsdienst Kokosmilch. Kokosmilch gibt es auch als Milchpulver, das man mit ein wenig Wasser anrühren kann. Der Vorteil des Pulvers ist, dass es länger haltbar ist.

 

  • Auch Schlagobers oder Joghurt können mildernd wirken. Bei manchen süß-sauren Gerichten, die mit zu viel Currypaste zubereitet wurden, kann man die Brandgefahr mit einem halben Teelöffel Zucker lindern.

 

  • Sollte die Süße zu intensiv werden, ergänzt man das Essen mit Limettensaft, der den Zuckergeschmack neutralisiert.

 

Eine brutale Methode zum Essen entschärfen

  • Ist Chili oder Pfeffer bei deftigen Fleischgerichten oder Grillfleisch zu großzügig ans Fleisch gekommen, kann man es auch einfach abwaschen, noch einmal kurz in die Pfanne oder auf den Grill geben, und das Essen ist gerettet.

 

  • Bei Eintöpfen schneidet man zusätzlich Gemüse, am besten Kartoffeln oder Möhren hinein. Sie nehmen die Schärfe und machen das Gericht durch ihren eher neutralen Geschmack angenehm mild und sämig.

 

  • Lässt man den Eintopf kurz stehen, setzt sich oben das Fett ab. Schöpft man es ab, erreicht man damit auch eine Entschärfung, da Fett die Schärfe bindet.