Essstörungen: Biologische Ursachen

Essstörungen können auch biologische Ursachen haben: Körpereigene Botenstoffe regeln unser Essverhalten. Bei essgestörten Menschen hat man einen niedrigen Spiegel an Serotonin im Gehirn nachgewiesen. Und auch die genetische Disposition könnte eine Rolle spielen.


Verschiedene Studien haben sich mit dem Zusammenhang zwischen Essstörungen und biologisachen Ursachen beschäftigt,
Neueste Forschungsergebnisse weisen darauf hin, dass es einje Verbindung zwischen Essstörungen und einem niedrigen Serotonin- und Dopaminspiegel gibt. Diese Botenstoffe des Gehirns (Neurotransmitter) haben enormen Einfluss auf unseren Körper und unser Verhalten. Ein viel zu geringer Gehalt an Serotonin in unserem Gehirn kann zum Beispiel zu Depressionen führen. Durch Fasten, Essen von zuckerhaltigen Nahrungsmitteln und Übergewicht kann man den Serotoninspiegel erhöhen. Dieses entspricht den Symptomen der Magersucht, der Bulimie und dem Binge-Eating-Syndrom. Neue Therapien versuchen an diesem Punkt anzusetzen, indem probiert wird, den Serotoninspiegel konstant zu halten.

Genetische Disposition
Weitere biologische Ursachen für Essstörungen scheinen in der genetischen Disposition auffindbar. So scheint eine genetische Veranlagung für Essstörungen zu existieren, da ein vermehrtes Auftreten von Bulimie und Magersucht in einzelnen Familien zu beobachten ist. Auch die Beobachtung von Zwillingen weist darauf hin. Eindeutig belegt wurde der Einfluss der Gene bei Bulimie.