Essstörungen: Ursachen sind eine verzerrte oder falsche Körperwahrnehmung

Gerade die eigene Körperwahrnehmung bedingt Essstörungen: Ursachen sind hier eine falsche oder verzerrte Körperwahrnehmung gerade bei Magersüchtigen. Trotz starkem Untergewicht fühlen sie sich übergewichtig. Eine ähnliche Erkrankung ist die Dysmorphobie.


Ursachen für Esstörungen können eine verzerrte oder falsche Körperwahrnehmung sein. Sie fühlen sich stets übergewichtig oder nicht muskulös genug (Adoniskomplex). Betroffene versuchen, das Körpergewicht immer weiter zu reduzieren, doch trotz teilweise starkem Untergewicht können sie ihren Körper nicht als schlank oder dünn ansehen. Immer wieder werden neue Körperpartien in den Fokus gestellt, die angeblich zu dick sind. Die Betroffenen haben ständig die unbegründete Angst übergewichtig zu werden und sich beim Essen nicht zurückhalten zu können. Diese Ängste sind sehr spezifisch für Essstörungen und treten so gut wie nie bei anderen psychischen Erkrankungen auf. Diese verzerrte Körperwahrnehmung ist von der Dysmorphobie oder Körperwahrnehmungsstörung abzugrenzen, auch wenn diese Krankheit ähnliche Symptome hervorruft, sind doch die Ursachen unterschiedlich.

Dysmorphie
Die Dysmorphobie ist eine eigenständige Krankheit, die auch oft bei Depressionen auftritt. Diese Phobie bezeichnet die Angst vor dem hässlich sein. Dabei empfinden sich Leute als entstellt, die ein normales Aussehen haben oder kleinere Makel als übertrieben auffällig ansehen. Betroffene verbringen oft Stunden vor dem Spiegel und denken ständig über ihr Aussehen nach. Sie vermeiden soziale Kontakte und versuchen ihre angeblichen körperlichen Fehler zu verstecken. Auch diese Personen können sich als zu dick empfinden, haben aber nicht die unbegründete Angst auf einmal übergewichtig zu werden. Diese Art der Dysmorphobie kann allerdings in  Essstörungen enden.