Externen Monitor anschliessen: Anleitung

Wenn häufig mit mehreren Fenstern gearbeitet werden muss oder man als Nutzer einfach eine größere Arbeitsfläche haben möchte, kann man zur Lösung einen externen Monitor anschliessen. Die Grundvoraussetzung bringen annähernd alles PCs und Notebooks mit.


Vorteilhaft ist, wenn der Computer immer aktualisiert wird. So kann man davon ausgehen, dass Sicherheitslücken möglichst geschlossen und Standardtreiber annähernd auf dem neuesten Stand sind. Dies ist wichtig, falls man einen externen Monitor anschliessen möchte, der ohne Treiber-CD erworben wurde. Da die gerätespezifischen Treiber im Regelfall einen besseren Betrieb ermöglichen und nicht selten Zusatzfunktionen beinhalten, empfiehlt es sich immer, auf die Treiber-CD im Lieferumfang zu achten.

Wo kann man den externen Monitor anschliessen?
Bis zur Entwicklung von DVI- HDMI-Anschlüssen war lediglich auf den 15-poligen, männlichen D-Sub-Stecker zu achten. Dieser sollte als Kabel beim Minitor dabei sein. Das weibliche Gegenstück gehört entweder fest zur Hauptplatine des PCs oder wird als Teil einer Grafikkarte eingebaut. Aktuelle PCs besitzen entweder zusätztlich die DVI- und HDMI-Anschlüsse oder ausschließlich diese. Ein Monitor, der nur über den Sub-D-Stecker verfügt, müsste mit einem Adapter angeschlossen werden, der die Verbindung vom analogen Sub-D-Stecker beispielsweise auf den digitalen DVI-Anschluss überbrückt. Natürlich sollte der Monitor in der Lage sein, digitale Signale zu verarbeiten.

Den externen Monitor anschliessen - schön der Reihe nach
Mithilfe des vorhanden Monitors installiert man immer zuerst die Treiber und, falls gewünscht, eventuelle Zusatzsoftware. Danach schaltet man das Notebook oder den PC aus und verbindet alle benötigten Kabel. Den gewünschten Monitorstecker in die vorgesehene Buchse (analog, DVI oder HDMI), das Soundkabel in die Soundkarte, falls man die monitoreigenen Lautsprecher nutzen möchte und den Netzstecker in die Steckdose. Nun schaltet man den Monitor ein und danach den PC, damit dieser das neue Gerät beim Hochfahren bereits initialisieren kann. Der Monitor muss das Gerät erkennen um der Hardware-Datenbank zufügen zu können. Nach dem Hochfahren kann man über die Grafikkarten-Konfiguration oder die Treiber-Konfiguration des Monitors die Anzeige-Einstellungen vornehmen. Hier gilt es vorsichtig zu sein, denn man kann technisch ganz leicht einen externen Monitor anschliessen und ihn dann mit der Software zerstören. Dann nämlich, wenn man vergisst, sich Modi, die der Monitor nicht beherrscht, erst gar nicht anzeigen zu lassen. Im günstigen Fall bleibt das Bild schwarz, im ungünstigen Fall werden elektronische Teilchen defekt und machen den Monitor unbrauchbar. Bei den Einstellungen kann dann gewählt werden, welcher der Monitore der primäre sein soll und dass der zweite Monitor den ersten ergänzen soll. Anderenfalls klont man den Hauptmonitor nur und hat zwei Mal die gleiche Anzeige.