Familienstammbaum Software: So gehts

Welche Funktionen die perfekte Familienstammbaum Software haben sollte und wie man diese Software am schnellsten findet


Jeder Familienforscher setzt sich irgendwann mit der Frage nach der richtigen Familienstammbaum Software auseinander. Im Internet und in Zeitschriften findet sich ein vielfältiges Angebot dazu - sowohl an kostenpflichtigen Programmen als auch an Freeware.

Der Funktionsumfang der perfekten Familienstammbaum Software

  • Die Frage, welches Genealogieprogramm die perfekte Familienstammbaum Software ist, kann leider nicht allgemein beantwortet werden: Kein Programm kann alles, jedes Programm hat seine Stärken und Schwächen und jeder Anwender hat seine eigenen Vorstellungen, was das perfekte Programm können soll.
  • Daher muss man sich als Erstes überlegen, was man an Funktionen von einem Genealogieprogramm erwartet. Dazu erstellt man ein Anforderungsprofil, indem man sich zum Beispiel folgende Fragen beantwortet: Unter welchem Betriebssystem muss das Programm laufen?
  • Benötigt man unbedingt eine deutschsprachige Oberfläche oder könnte man auch mit einem englischen Programm umgehen? Will man eine „schöne“ Programmoberfläche und schöne Grafiken? Welche Ausdrucke will man verwenden? Soll die Bedienung intuitiv sein oder wäre man auch bereit, sich einzuarbeiten?
  • Welche Listen und Suchfunktionen sind wichtig? Wie detailliert sollen die Aufzeichnungen zu einzelnen Personen sein können? Soll es möglich sein, Fotos und Dokumente einzubinden, Statistiken zu erstellen oder ein Ortssippenbuch und so weiter.
  • Das einzige unabdingbare Feature ist, dass mit dem Genealogieprogramm ein Gedcom-Datenexport möglich ist. In diesem Format können die Daten von anderen Genealogieprogrammen übernommen werden, so dass man sie nicht mit jedem Programm neu erfassen muss und sich mit anderen Genealogen austauschen kann.

Wie man das passende Genealogieprogramm findet

  • Zunächst verschafft man sich einen guten Überblick über das aktuelle Angebot, indem man sich die Testberichte des Magazins „Computergenealogie“ durchliest und sich über das Internet oder über den Verein für Computergenealogie Demoversionen der deutschsprachigen Programme per Download oder auf CD-ROM besorgt.
  • Eine weitere Informationsmöglichkeit ist eine Mailingliste, die sich ausschließlich mit genealogischer Software befasst (list.genealogy.net/mailman/listinfo/genealogie-programme). Dort kann man andere Nutzern gezielt über einzelne Programme ausfragen.
  • Hat man die Auswahl an Hand des oben erwähnten Anforderungskatalogs auf ungefähr drei Programme eingeschränkt, geht es ans Testen dieser Programme. Da alle Programme verschieden sind, ist das individuelle Empfinden durchaus mit entscheidend dafür, ob man eine Familienstammbaum Software mag oder nicht.