Pünktlich nach Aschermittwoch beginnen viele Menschen mit dem Fasten. Dabei ist diese Zeit ohne feste Nahrung mehr als nur Hungern und Abnehmen. Zumal eine Fastenkur für eine langfristige Reduktion des Gewichts nichts bringt, denn zu schnell sind die weggehungerten Pfunde wieder drauf. Die meisten Menschen verzichten für maximal zwei Wochen auf feste Nahrung, weil Sie ihren Körper reinigen möchten. Es ist wie ein Frühjahrsputz für Geist und Seele und der hat viele Vorteile! Erfahrene erzählen von einer geistigen Klarheit, die man nur beim Fasten erleben kann, denn durch den Verzicht auf die Nahrung wird nicht nur das körperliche Wohlbefinden um Einiges gestärkt, sondern auch das geistige. Durch das Fasten wird der Darm von Altlasten gereinigt, Körperreserven werden aktiviert und die Durchblutung wird gefördert. Alte Fettpolster verschwinden langsam und das Gehirn schüttet durch den Nahrungsverzicht Glückshormone aus. Vor allen Dingen die Haut wird glatter und reiner.
Doch einfach nichts essen – so einfach geht es dann doch wieder nicht. Heilfasten braucht nicht nur einen starken Willen als Grundvoraussetzung, sondern auch einige Vorbereitungen. Außerdem müssen einige Grundregeln beachtet werden, damit das Vorhaben „Heilfasten“ auch gewiss gelingt.
Regel 1: Trinken!
Die Hauptregel. Natürlich darf nichts gegessen werden. Nicht mal Obst oder Gemüse, auch wenn es Null Kalorien hat, denn darum geht es nicht. Es darf generell nur getrunken werden: Obst- oder Gemüsesäfte, Gemüsebrühe, Tee oder Wasser. Trinken Sie auch, wenn Sie gar keinen Durst haben.
Regel 2: Verzichten
Alles, was nicht unbedingt gebraucht wird, wird weglassen. Tabletten, Nikotin, Süßigkeiten, Kaffee. Der Körper soll mit so wenig Zusatzstoffen belastet werden wie möglich. Auch Appetitzügler und Entwässerungstabletten sind tabu.
Regel 3: Leben
Tun Sie das, worauf Sie Lust haben. Hören Sie auf Ihren Körper, das heißt, dass Sie schlafen, wenn Sie müde sind und sich bewegen, wenn Sie Lust dazu haben. Zwingen Sie sich zu nichts und leben Sie im Einklang mit sich selbst.
Regel 4: Abschalten
Lassen Sie den Alltag Alltag sein. Am besten geht das natürlich, wenn Sie Urlaub haben. Schalten Sie die Telefone aus, entstöpseln sie das Internet. Die Heilfasten-Zeit ist die Zeit nur für Sie selbst, beschäftigen Sie sich mit Ihrem Inneren und kommen Sie zur Ruhe. Sie werden sehen, wie gestärkt Sie nach dieser Zeit wieder in die Welt hinausgehen.
Regel 5: Leer werden
Der Darm sollte regelmäßig entleert werden, die Nieren durchgespülen, geschwitzt, abgeatmet – all dies gehört zur Entschlackung dazu. Verwenden Sie mehr Zeit als normal auf die Pflege Ihrer Haut und der Schleimhäute.
Halten Sie sich an diese einfachen Grundregeln, wird Ihnen das Fasten sicherlich guttun. Hilfreich wünscht viel Erfolg!