Fasten und Entschlacken - für ein besseres Körpergefühl

Beim Entschlacken wird der Körper entgiftet, außerdem wird beim Fasten der Kreislauf wieder in Schwung gebracht.


Nach Festtagen wie an Weihnachten oder Ostern, wenn man besonders viel und fett gegessen hat, fühlen sich viele Menschen unwohl. Entschlacken ist daher eine gute Methode, um Körpergewicht zu verlieren, den Kreislauf wieder in Schwung zu bringen und dabei den Körper gleichzeitig zu entgiften. Denn die Entschlackung ist als Reinigung des Körpers zu verstehen, die alle Prozesse des Körpers wieder ins Gleichgewicht bringt und den Stoffwechsel anregt. Nach einem solchen Prozedere fühlen sich die meisten wieder leistungsfähiger und vermitteln einen frischeren Eindruck. Zwar kann eine Entschlackung des Körpers auch zu einer Gewichtsreduzierung führen, allerdings ist das im Gegensatz zu einer Diät nicht das primäre Ziel. Es geht darum Körper und Seele etwas gutes zu tun, damit man sich danach wieder besser fühlt.

 

Tipps zur Entschlackung
Verschiedenste Gemüsearten wie Spinat, Löwenzahn, Bärlauch oder auch Sauerampfer treiben die Entschlackung des Körpers an. Auch Obst oder anderes Gemüse kann diesen Prozess unterstützen. Auf fettreiche Nahrung sollte komplett verzichtet werden, da diese nicht nur schwer im Magen liegt, sondern auch die Entschlackung maßgeblich behindert. Wasser oder ungesüßte Tees erhöhen die Wasserzufuhr, denn es sollte viel getrunken werden. Zwischen zwei bis drei Litern pro Tag werden empfohlen. Als Tees empfehlen sich Pfefferminze, Zitronenschale, Süßholz, Ingwer, Zitronengras, Hibiskus oder Käsepappellblüten. Diese Sorten schmecken nicht nur gut sondern regen gleichzeitig auch den Kreislauf an. Auch Wegwarte, Ringelblume oder Schafgarbe können während des Entschlackungsprozesses getrunken werden.

 

Jeden Tag ein bisschen Sport

Das Fasten wirkt sich positiv auf den Kreislauf aus. Wenn Sie sich dazu auch noch ausgiebig bewegen, regelmäßig spazieren gehen oder Sie die Morgenfrische zum Joggen motivieren kann, werden Sie die Auswirkungen Ihrer Entschlackungsphase sehr schnell spüren. Doch setzen Sie sich nicht zu sehr unter Druck, sondern passen Sie ihr persönliches Sportprogramm Ihrer Fitness an. Denn eine Überforderung Ihres Körpers bringt nicht nur Frust, sondern ist auch für die Gesundheit gefährlich.

 

Unterstützung für die Haut
Da die Haut ein Spiegel der Stoffwechselprozesse ist, sollten Sie sich während der Entschlackungsphase auch um das größte Organ im Körper kümmern. Die entschlackende Wirkung können Sie durch Gesichtsmasken und Pflegelotionen unterstützen. Diese sind entweder in der Apotheke oder Drogerie erhältlich oder können auch selbst angerührt werden.

 

Gehen Sie mal wieder in die Sauna

Wenn Sie diesen Prozess noch unterstützen möchten, empfiehlt sich ein Saunagang. Durch das Schwitzen werden weitere Giftstoffe aus Körper über die Haut nach außen transportiert und verlassen somit den Stoffwechsel. Das anschließende Bad zu Hause wirkt besonders gut, wenn Sie Ihr Badewasser mit einem Becher Sahne, zwei Esslöffel Honig und einer kleinen Menge Olivenöl anreichern.

Allerdings sollte das Entschlacken und Fasten auf maximale 14 Tage begrenzt sein. Sonst ist die positive Wirkung durch einen zu hohen Mineralstoffverlust gefährdet. Manche Hotels oder Wellnessfarmen bieten diesen Luxus auch als Urlaub an. Wer es sich leisten kann, kann dann unter Aufsicht des geschulten Personals seinem Körper neues Leben einhauchen.