Fastenkrise: Kopfschmerzen

Kopfschmerzen beim Fasten sind kein typisches Anzeichen einer Fastenkrise.


Man kann sagen, dass beinah ein Drittel der Fastenden zumindest anfangs unter Kopfschmerzen leiden. Da die meisten Menschen es gewöhnt sind, täglich Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke zu konsumieren, liegt es häufig an dem plötzlichen Koffeinentzug, der die Fastenkrise und den schweren Kopf auslöst. Der Körper zeigt Entzugserscheinungen. Bei Rauchern spielt dann natürlich auch der Nikotinentzug eine große Rolle.

Flüssigkeitsverlust unbedingt ausgleichen
Ein weiterer Grund für vorübergehende Kopfschmerzen ist die starke Entwässerung, vor allem zu Beginn einer Fastenkur. Das Ausspülen der Schlackstoffe aus dem Gewebe bringt diese Stoffe in den Körperkreislauf und werden Teil des Fettsäureabbaus. Dies lässt Ketonkörper entstehen, die auf das Gehirn wirken. Daher ist es sehr wichtig auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten, um dies zu verhindern. Viel frische Luft und Entspannung hilft. Auch ist es empfehlenswert über den Tag verteilt beispielsweise Tee mit frischer Zitrone zu trinken.

Kopfschmerzen aufgrund mangelnder Darmentleerung
Zu jeder Fastenkur gehört bekannterweise zu Beginn eine gründliche Entleerung des Darms dazu. Ist diese nicht vollständig erfolgt, kann eine Rückvergiftung entstehen. Dies liegt daran, dass wenn die Darmentleerung nicht radikal genug erfolgt ist, der Stoffwechsel länger braucht um sich umzustellen, was mit unangenehmen Begleiterscheinungen verbunden ist. Auch während der Fastenzeit sollte man darauf achten die Darmtätigkeit und den Ausscheidungsprozess zu unterstützen, denn der Darm arbeitet in der Zeit nicht so effektiv, wie sonst. Es können leicht Ausscheidungsrückstände im Körper verbleiben, die sich durch Kopfschmerzen äußern. Es ist empfehlenswert alle zwei Tage einen Einlauf zu machen, um das Problem abzuwenden.

Stress und Bewegungsmangel
Ein häufiger Fehler ist auch, dass man nicht darauf achtet seinen täglichen Stress zu reduzieren und sich weiterhin so belastet, wie gewohnt. Auch wenn man sich dem Stress gewachsen fühlt, ist es während der Kur nur hinderlich und kann zu solchen Beschwerden führen. Hinzukommender Bewegungsmangel tut sein übriges. Auch wenn man sich geschwächt fühlt, sollte man unbedingt viel an die frische Luft und Sauerstoff tanken. So unterstützt man aktiv den Stoffwechsel und beugt Beschwerden vor.
Keinesfalls sollte man zu Schmerztabletten greifen, sondern nach den eventuellen Fehlern beim Fasten suchen. Tabletten belasten den Körper während der Kur nur wieder unnötig. Sorgen Sie besser für viel Entspannung, Ruhe und Bewegung. Kalte Kompressen oder das Einreiben der Schläfen mit Minzöl helfen Kopfschmerzen zu lindern und der Fastenkrise zu entkommen.