Daunen in Federbetten liefern dem Menschen einen ausgezeichneten Schlaf. Die Kissen sind nicht nur wohltuend weich, sie sorgen zudem für einen Temperaturausgleich.
Als Daune bezeichnet man das Untergefieder, das den Vogel wärmt und Feuchtigkeit vom Körper abhält. Ihre Beschaffenheit erzeugt ein Luftpolster, welches isolierend wirkt. Anders als Federn sind Daunen leichter, kiellos und durch ihre Struktur elastisch.
Der menschliche Körper dünstet im Schlaf Schweiß aus, der von den Daunen resorbiert und abgeleitet wird. So wird ein Schlafen in trockener Atmosphäre gewährt.
Daunen brauchen Pflege
Der Aufwand der Pflege von Federbetten ist eher gering. Wenn Sie Enten oder Gänse beobachten werden Sie feststellen, dass auch sie ihr Gefieder täglich putzen. Mit dem Schnabel ziehen sie das Untergefieder auseinander, so dass das nötige Volumen für Wärmeausgleich wieder hergestellt ist.
Damit die Daunen im Federbett ebenso funktionieren, sollte es jeden Tag aufgeschüttelt werden. So können sich die Daunen wieder neu entfalten und weiterhin für Temperaturkompensation sorgen.
Zudem ist ein tägliches Lüften notwendig, damit der Nachtschweiß entweichen kann. Am besten hängen Sie das Federbett nach draußen, wenn das Wetter trocken ist. Bei feuchtem Wetter lüften Sie im Haus.
Es reicht, das Federbett ab und zu zu bürsten, um Hautrückstände oder Staub zu entfernen. Mit Ausklopfen oder Absaugen sorgen Sie nur dafür, dass die Federn zerstört werden.
Reinigung ist Angelegenheit vom Fachmann
Das Reinigen von Federbetten ist alle fünf bis sieben Jahre nötig. Da dies ein spezielles Verfahren bedeutet, geben Sie Ihr Federbett dazu in ein Reinigungsunternehmen.
Mit den Jahren werden auch bei guter Pflege manche Federn instabil oder brechen auseinander. Außerdem kommt es zur Verhärtung einiger Daunen, womit das Bett nicht mehr richtig wärmt.
In der Reinigung wird das Federbett aufgetrennt und die kaputten Daunen heraus genommen. Durch ein spezielles Verfahren werden die Federn aus dem Kissen gesaugt und gesäubert. Im Trockendurchgang werden diese zusätzlich mit UV-Licht desinfiziert. Anschließend werden die Federn wieder in das gewaschene Kissen geblasen und die kaputten Daunen durch frische ersetzt.
In der chemischen Reinigung ist bei diesem Prozess noch viel manuelle Arbeit nötig.