Federhalter - Eine Übersicht

Federhalter sind beliebt und bekannt seit vielen Jahrzehnten und haben im Laufe der Jahren einen große Entwicklung gemacht.


Federhalter, häufig auch Füllfederhalter genannt, sind Schreibgeräte in Form eines Stiftes. Am vorderen Ende befindet sich eine Feder, mit der geschrieben wird. Das Schreiben mit einem Federhalter oder Füller erlernt man bereits in der ersten Klasse. Während Erwachsene auch gern mit einem Kugelschreiber schreiben, ist in der Schule meist nur ein Füller erlaubt, denn häufig schreibt man mit einem Federhalter viel ordentlicher und sauberer.
Die Geschichte des Füllers

  • Der Federhalter blickt auf eine lange Geschichte zurück. Zwar sah er damals noch nicht so aus wie heute und hat im Laufe der Jahre sein Aussehen stark verändert, dennoch entstand die Idee sehr zeitig. Die ersten Aufzeichnungen über einen Füllfederhalter stammen bereits aus dem Jahr 1657. Der älteste noch heute erhaltene Füller, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Bis zum 19. Jahrhundert ging die Entwicklung recht schleppend voran, bis man schließlich den Füller mit drei neuen Erfindungen ausstattete. 
  • Dabei handelte es sich um eine Goldfeder und Hartgummi. Außerdem konnte der Füller mit Hilfe gleichmäßig fließender Tinte schreiben. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand die erste Massenproduktion von Füllfederhaltern. Da die Nachfrage wuchs, benötigte man ein flexibleres Material als Hartgummi. Zelluloid war die rettende Lösung, denn damit konnte man verschiedene Designs anfertigen und auch die Farben variieren.

Die Verwendung des Füllfederhalters

  • In erster Linie wird der Federhalter zum Schreiben angewandt. Nicht nur in Deutschland, auch in anderen europäischen Ländern, wie beispielsweise in Frankreich, wird der Füller als Schreibgerät in Schulen benutzt.
  • Die heutigen Füller sind mit unterschiedlichen Federn ausgestattet. Viele Federspitzen sind eher punktförmig und in verschiedenen Breiten erhältlich, welche von fein bis doppelbreit reichen. Besondere und wertvolle Federhalter werden jedoch nicht zum Schreiben verwendet, sondern dienen eher als eine Art Statussymbol. Ebenso ist der Füllfederhalter ein beliebtes Sammelobjekt.
  • Noblere Ausführungen sind teurer und bestehen aus einem anderen Material. Zum Einsatz kommen hier wertvolle Materialien wie Elfenbein, Ebenholz, Silber oder Glas. Günstige und einfache Ausführungen von Füllfederhaltern werden meist aus Holz oder Kunststoff gefertigt. Die sogenannte „Schönschrift“ wird in der Regel mit einem Füller geschrieben und nicht mit einem Kugelschreiber.