Felgenhändler - Qualität erkennen

Als Felgenhändler treten viele kleine Werkstätten auf, deren Qualtiät der Laie kaum beurteilen kann.


Eigentlich sind Felgen kein Verschleißteil. Sie sollten das Leben eines Kraftfahrzeuges teilen. Allerdings können sie – etwa durch eine Kollision mit einem hohen Kantstein oder dutch das Fahren in ein Schlagloch – mechanisch so beschädigt werden, dass aus dem Reifen die Luft entweicht. Dann bleibt nur der Kauf einer neuen Felge bei einem Felgenhändler.

Fachwerkstätten handeln auch mit Felgen
Als Felgenhändler kommen in erster Linie die Fachwerkstätten der einzelnen Kraftfahrzeugmarken in Betracht. Diese führen die Original-Ersatzteile ihrer Marken, was üblicherweise durch einen Aushang im Verkaufsraum bestätigt wird. Neben den Orginalersatzteilen bieten die einzelnen Marken auch runderneuerte Gebrauchtteile an, was ebenfalls durch Aushang oder in den Verkaufslisten zu ersehen ist. Diese Angebote sind allerdings meist etwas teurer. Deshalb wenden sich viele Fahrzeughalter lieber an eine freie Kraftfahrzeugwerkstatt, die auch als Felgenhändler auftritt. Diese freien Werkstätten sind den Kraftfahrzeughaltern meist aus jahrelanger Erfahrung als zuverlässig und preisgünstig bekannt. Das gilt auch für deren Angebote von Ersatzteilen, die entweder von den Fahrzeugfabrikanten selbst oder von zuverlässigen Großhändlern stammen. Als Felgenhändler kann der Kraftfahrzeughalter diesen normalerweise voll vertrauen.

Angebote vom Schrottplatz sind fragwürdig
Problematischer wird dies mit Anbietern von Ersatzteilen aller Art, die vom Schrottplatz stammen. Auch solche treten als Felgenhändler auf. Deren Angebot stammt üblicherweise aus der Gebrauchtwagenverwertung und hat durch die Abwrackprämie des Jahres 2010 zuvor kaum gekannte Ausmaße angenommen. Solche Händler bieten eigentlich alles an, was man sich an Ersatzteilen aus Gebrauchtwagen vorstellen kann. Garantien übernehmen sie üblicherweise nicht. Ihr Angebot wird nur noch übertroffen von der von ihnen nicht selten auch gebotenen Möglichkeit, selbst auf deren Gebrauchtwagenhalden herum zu klettern und auszubauen, was man als Ersatzteile – auch an Felgen – gebrauchen kann. Dafür berechnen sie meist eine Pauschale.

Garantie beachten
Ein zuverlässiger Felgenhändler gewährt auf die von ihm angebotenen Ersatzteile die gesetzlich vorgeschriebene Garantie – also im Normalfall zwei Jahre. Die Gewährleistung wird allerdings üblicherweise nirgends schriftlich versichert, sie ergibt sich unmittelbar aus dem Gesetz. Wer sicher gehen will, lässt sich auf dem Kaufbeleg oder durch ein gesondertes Schriftstück bestätigen, dass die Werkstatt oder der Ersatzteilhändler die gesetzliche Gewährleistung übernimmt. Ein Vorgang, den sich der Käufer in der Fachwerkstatt sparen kann, weil hier der Fahrzeughersteller für die Gewährleistung eintritt Auf keinen Fall sollte der Fahrzeughalter auf dubiose Angebote sollte eingehen – da könnte Reue folgen.