Femikliman Uno Filmtabletten: Anwendungsgebiete und Risiken

Indianische Medizin gegen Hitzewallungen und Co.: Femikliman Uno Filmtabletten kombinieren altes Wissen mit neuer Forschung, jedoch nicht ohne Gefahren.


Femikliman Uno ist ein Präparat, welches aus der Heilkunst der nordamerikanischen Indianer entwickelt wurde. Der Wirkstoff in diesem Medikament trägt den Namen Cimifuga und wird aus der Wurzel der Traubensilberkerze, einer nordamerikanische Heilpflanze, gewonnen. Der Wurzelstock dieser Pflanze enthält außerdem Harze und Bitterstoffe.

Anwendungsgebiete
Besonders bei Frauen in der Wechseljahren erzielt dieses pflanzliche Medikament gute Wirkungen in der Linderung der unangenehmen Begleiterscheinungen. Es kann Hitzewallungen stoppen und Gefühlsschwankungen mildern. Das Positive an der pflanzlichen Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden ist, dass sie weniger belastend ist für den Körper, als eine klassische östogenenthaltende Therapie.

Wie wirkt Femikliman?
Der Wirkstoff im oben beschriebenen Medikament gehört zur Gruppe der Phytoöstrogene. Das bedeutet, dass er einen Wirkstoff besitzt, der wie das körpereigene Östrogen die Hormonrezeptoren im Körper aktiviert. Während der Wechseljahre nimmt die natürliche Östrogenproduktion ab, was auch die Beschwerden verursacht. Die Einnahme von einem östrogenähnlichen Stoff suggeriert dem Körper, dass eine normale Konzentration von Östrogen anwesend ist. Die Symptome werden somit gelindert.

Gefahren und Risiken
Die Traubensilberkerze enthält eine Reihe sehr wirksamer Stoffe, welche ausschließlich unter Aufsicht eines Arztes eingenommen werden dürfen. Das Eingreifen auf den Hormonhaushalt birgt immer einige Gefahren und sollte nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Bei einem hormonell kontrollierten Tumor kann die Verabreichung eines Phytoöstrogens beispielsweise das Wachstum stimulieren. Vor allem Tumore in der Brust sind sehr sensibel und können durch Östrogene stark zum Wachstum angeregt werden. Auch kann Femikliman Leberschäden verursachen. Es sollte darum auf Veränderungen geachtet werden, welche auf Erkrankungen der Leber schließen lassen, wie Gelbsucht, dunkler Urin, Schmerzen im Oberbauch, Übelkeit, Appetitverlust oder Müdigkeit.
Selten treten auch Nebenwirkungen wie Magen-Darm-beschwerden, allergische Hautreaktionen wie Nesselsucht, Juckreiz, Ausschlag, Schwellungen im Gesicht oder an anderen Körperstellen und Gewichtszunahme auf.
Bei der Wurzel der Traubensilberkerze handelt es sich um den giftigen Bestandteil einer Pflanze, welcher in kleinen Dosen hochwirksam sein kann, jedoch auch ernsthafte Beschwerden und Krankheiten auslösen kann. Wie jedes Mittel zur Behandlung von Wechseljahrsbeschwerden sollte auch Femikliman nicht leichtfertig und nur auf Anraten von einem Arzt eingenommen werden. Der Frauenarzt sollte darum vor der Einnahme unbedingt konsultiert und das Brustkrebsrisiko gecheckt werden.