Fensterbretter richtig setzen – Tipps vom Profi

Fensterbretter gibt es in der heutigen Zeit in unterschiedlichsten Materialien, die Selbstmontage erfordert vom Laien viel Geschick.


Im Vorfeld sollte jedoch geklärt sein, welches Material man für die Fensterbank verwenden möchte und ob es sich um eine Außen- oder Innenfensterbank handelt. Die Fensterbretter im Außenbereich sollten von einem Laien eher nicht selbst gesetzt werden, da hierfür viel Erfahrung und Geschick nötig sind. Im Innenbereich kann jedoch der Einbau der Fensterbretter von einem Nicht-Profi ausgeführt werden, da dies weniger problematisch ist. Für die Fensterbänke im Innenbereich eignen sich beispielsweise geschäumte Kunststoffe oder Massivhölzer. Bei Holzfensterbänken können die sogenannten Wärmebrücken reduziert werden. Verwendet man hingegen Natursteinbänke, können die vorgenannten Wärmebrücken nur schwer vermieden werden.

Richtig Vorbereiten
Zunächst wird der von dem Fenstereinbau restliche Montageschaum bündig am Fenster abgeschnitten. Hierfür wird am Besten ein sehr scharfes Messer, beispielsweise ein Teppichmesser, verwendet. Als Nächstes werden dann die Laibungsputzprofile auf den Rahmen geklebt, damit ein sauberer Abschluss entsteht. Sind die Putzarbeiten abgeschlossen, ermittelt man die Breite des Fensterbretts sowie die Einbautiefe. Der Zuschnitt der Fensterbank sollte sehr sorgfältig mit einer Stichsäge erfolgen. Hier gilt das Motto, je sauberer beim Zuschnitt gearbeitet wird, desto leichter gestaltet sich dann der Einbau der Fensterbank. Nach dem Zuschnitt überprüft man, ob die Fensterbank auch gut in die dafür vorgesehene Laibung passt. Hier bei ist extrem wichtig, dass das Fensterbrett im Innenbereich unterhalb des Fensterrahmens sitzt und nicht gegen die Fensterbank im Außenbereich stößt.

Das Setzen der Fensterbank
Um die Fensterbretter richtig zu setzen, benötigt man einen guten, mit der Wasserwaage justierten Unterbau. Diesen kann man mit sogenannten Unterlageklötzchen anlegen. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass die Fensterbretter jeweils ein leichtes Gefälle ins Rauminnere haben sollten. Jetzt kommt der Montageschaum ins Spiel. In diesen wird die Fensterbank jetzt eingebettet. Damit ein Verrutschen des Fensterbretts vermieden wird, sollte man das Ganze an den Seiten mit kleinen Klötzchen aus Holz befestigen. Damit die Fensterbank sich jetzt nicht mehr durch den Druck des Montageschaumes heben kann, sollte diese vom Fenstersturz mit einer Holzlatte abgestützt werden. Ist der Montageschaum getrocknet, können sämtliche Hilfsmittel entfernt werden und der Einbau der Fensterbank im Innenbereich ist erfolgreich abgeschlossen.