Fensterdichtung erneuern - so wirds gemacht

Eine Fensterdichtung zu erneuern ist wichtig, um Wohnraum und Mauerwerk vor Kälte und Feuchtigkeit zu schützen. Es kann über einfache Kunststoff- oder Profidichtungen erfolgen.


Eine defekte Fensterdichtung ist Grund zu Ärger, denn sie führt zu erhöhten Heiz- und Energiekosten. Mieter wie Hausbesitzer können so im Frühjahr ein böses Erwachen erleben. Aber nicht nur die Kosten erhören sich durch eine defekte Fensterdichtung, auch die Gesundheit von Bewohner und Mauerwerk kann darunter leiden. Denn wenn die Fensterdichtung nicht mehr wirkt, ist es der Feuchtigkeit möglich, ins Mauerwerk einzusickern, was für die Bildung von Schimmel ideal ist. Im Winter dagegen könnte diese Feuchtigkeit gar gefrieren. Kaputte Mauern wären die Folge. Die Fensterdichtung erneuern zu lassen ist also wichtig.

 

 

Eine defekte Fensterdichtung erkennen um die Fensterdichtung erneuern zu können

  • Es gibt die verschiedensten Möglichkeiten, Dichtungen zu überprüfen. Profis nutzen dazu meist elektronische Messsysteme, die ihnen die Güte der Dichtung anzeigen. Diese zeigen an, wo eine Dichtung wie stark beschädigt ist, doch sind solche Apparate zu kostenintensiv um sie nur einmal daheim zu benutzen.
  • Wesentlich einfacher, aber nur bei stärker beschädigten Dichtungen gut anwendbar, ist die Flamme einer Kerze. Bewegt sie sich, wenn sie vor die Dichtung gehalten wird, so herrscht ein Luftzug und das Material ist beschädigt.
  • Noch leichter geht es mit Räucherstäbchen. Alternativ bieten auch einige Fensterhersteller Thermometer-Streifen an, die man im Außenbereich, außen am Fenster, innen am Fenster sowie im Innenraum anbringen muss. Sie funktionieren aber nur bei Außenkälte und zeigen auch nur an, ob ein Fenster undicht ist, allerdings nicht wo.

 

Verschiedene Möglichkeiten, eine defekte Fensterdichtung erneuern zu lassen

  • An erster Stelle der Möglichkeiten steht nicht der Ersatz, sondern die Ergänzung von Dichtungen. Zunächst einmal kann man zu flexiblen klebbaren Dichtungen greifen. Diese bestehen aus Gummi oder Schaumstoff und sind im Handel in zig Längen, Breiten, Dicken und Formen erhältlich. Die Installation ist simpel: Die zu beklebenden Stellen müssen gereinigt werden, vorzugsweise mit Spiritus, damit weder Staub noch Fett den Halt der Klebestreifen behindert. Danach wird die Dichtung auf die gewünschte Länge zurechtgeschnitten, die Folie von den Klebestreifen entfernt und die Dichtung aufgeklebt.
  • Als zweite Möglichkeit kann man Silikon verkleben, was sich besonders für ungleiche Fugen gut eignet. Hierbei muss man aber auf saubere Arbeit achten. Letztlich gibt es im Fachhandel auch noch Profidichtungen, die etwas teurer sind aber auch besser und länger halten. Bringt das alles nichts, so muss ein Fensterbauer zu Rate gezogen werden, der die Fensterdichtung erneuern wird.