Fenstermontage - Tipps vom Profi

Für die Fenstermontage ist zunächst einmal wichtig, die richtigen und die zur Außenwand passenden Materialien zu beschaffen. Dann sollten Sie bei der Arbeit sehr sorgfältig sein.


Beim Hausbau oder auch bei einem Wechsel der Fenster an der alten Wohnung kann man Geld und Handwerker sparen, wenn man die Arbeit selbst in die Hand nimmt. Die Fenstermontage ist keine mühsame Arbeit und kann auch von jedem ungelernten Bauherren übernommen werden - vorausgesetzt man geht auch fachgerecht vor. Im Folgenden finden Sie die wichtigsten Tipps.

Beschaffenheit der Fenster und des Außenwandsystems
Bevor man sich neue Fenster besorgt, sollte man zunächst die Außenwand der Wohnung genau unter die Lupe nehmen. Es ist nämlich wichtig, dass man zunächst einmal weiß, aus welchem Material die Wand besteht und wie stabil sie ist, sodass man dann dem entsprechend auch die Fenster und das Material für die Fenstermontage kaufen kann. Ein Fensterrahmen kann entweder aus Kunststoff, Aluminium oder Holz gebaut sein, sodass die Tragklötze, Maueranker und Rahmendübel auch dem Material angepasst werden müssen. Für den spritzbaren Dichtungsstoff kann man sowohl Silikon, Polysulfid, Polyurethan als auch Acryldispersion und andere Stoffe verwenden. Da heute die Fenster häufig eine Mehrfachverglasung haben, sollte man beim Fensterkauf gleich die dazu passenden Lastträger besorgen. Es ist nicht angebracht mit günstigen Teilen zu experimentieren, weil ein falsche Fenstermontage früher später ihre negativen Folgen zeigt.

Effiziente Dämmung durch fachgerechten Einbau
Nur eine fachgerechte Fenstermontage kann auch eine effiziente Dämmung garantieren. Die Fenster, die Sie besorgen, können noch so energieeffizient sein, bleibt beim Fenstereinbau ein Schlupfloch zurück, können Kälte und Lärm ungehindert in Ihre Wohnung gelangen. Bei der Fenstermontage müssen Sie darauf achten, dass Sie die Richtlinien sowohl im Außen-, Innen- und dem mittleren Bereich einhalten. Für den inneren Bereich gilt, dass die Fensterabdichtung hier stärker ist als im Außenbereich. Somit kann garantiert werden, das Raumfeuchtigkeit nach außen fließt und nicht andersherum. Im mittleren Bereich muss man darauf achten, dass der Raum zwischen dem Fensterrahmen und der Hauswand mit wärmedämmenden Materialien ausgefüllt wird. Im Außenbereich muss man zwei Dinge beachten: Erstens muss man das Fenster so abdichten, damit kein Regen in die Wohnung eindringt, zweitens darf man aber nicht stärker abdichten als im inneren Bereich, weil ansonsten die Raumfeuchtigkeit nicht nach außen dringen kann.