Fersendorn Therapie - nützliche Infos

Eine Fersendorn Therapie kann Ihre Beschwerden mit hoher Wahrscheinlichkeit lindern, sofern sie richtig angewendet wird.


Um die Fersendorn Therapie verstehen zu können, muss man wissen, was ein Fersendorn ist. Ein Fersendorn (auch Fersensporn) ist ein dornartiger Knochenauswuchs an der Stelle des Fersenbeins, wo die Muskeln, die vom Unterschenkel kommen, ansetzen. Er entsteht durch chronische Überbeanspruchung der Sehnen an dieser Stelle. Um die Schäden zu reparieren, macht der Körper etwas, was er sehr gern macht: Er lagert Kalk in die Risse der Sehen ein. Dabei nimmt er leider keine Rücksicht darauf, dass so eine Kalkeinlagerung sehr wehtun kann. Ein Fersendorn ist meist von außen nicht zu sehen, sondern nur im Röntgenbild zu entdecken.

Konventionelle therapeutische Ansätze

Das wichtigste bei der Fersendorn Therapie ist die Ruhe. Der Fuß sollte so wenig wie möglich beansprucht werden. Das verhindert eine Verschlimmerung der Situation.Eine weitere Möglichkeit in der Fersendorn Therapie ist der Einsatz von Cortison. Dieses ist ja etwas, wovor viele Menschen mindestens soviel Angst haben, wie vorm Zahnarzt. Was hat man nicht alles über dessen Nebenwirkungen gehört. Vollmondgesicht, Stammfettsucht etc. Was viele nicht wissen, ist, dass Cortison oft nur in sehr geringen Dosen verabreicht wird und somit die typischen Nebenwirkungen ausbleiben. So ist es auch in diesem Fall. Das Cortison wird bei der Fersendorn Therapie mit einer extrem dünnen Nadel lokal injiziert. Diese Therapie wird sehr oft im Doppelpack mit orthopädischen Schuheinlagen angewandt. Diese müssen speziell an den jeweiligen Patienten angepasst sein. Zusätzlich können Schmerzmedikamente, wie z.B. Ibuprofen, verschrieben werden. In der konservativen Fersendorn Therapie gibt es noch einige andere mögliche Verfahren, die allerdings eher sporadisch eingesetzt werden. Dazu gehören Operationen (heutzutage meist endoskopisch), Reizstrombehandlung, Spezialmassagen, Stoßwellen- und Ultraschalltherapie.

Alternative Heilmethoden und Hausmittel

Alternative Therapien werden, wie der Name schon sagt, alternativ eingesetzt. Entweder bei Therapieresistenz auf konventionelle Behandlungen, oder ergänzend zu den konventionellen Methoden. Dazu gehören unter anderem die Akupunktur, Ansätze der TCM (Traditionelle chinesische Medizin), Kryotherapie, Laserbehandlung, Magnetfeldbehandlung und Trigger- Osteopraktik.
Die meisten dieser Methoden wurden wissenschaftlich untersucht und sind als nachgewiesen hilfreich anzusehen. Etwas differenzierter muss man das wohl bei den Hausmitteln sehen. Währenddessen Dehnübungen und lokale Eisbehandlung noch relativ seriös klingen, sollte man an einige dieser Methoden mit einer gesunden Skepsis herangehen. Einer Therapie mit homöopathisch verdünnter Asche eines aktiven isländischen Vulkans, Sauerkrautsaft oder mit den berühmten Schüßlersalzen, darf man sicher kontrovers gegenüberstehen. Auf der anderen Seite gilt halt auch bei der Fersendorn Therapie der Satz: Alles was hilft, ist erlaubt.