Fertilitätsmonitor - Anwendung und Erfahrungsbericht

Der Fertilitätsmonitor ist eine der fortschrittlichsten Methoden, um die Chancen auf eine Schwangerschaft zu maximieren, laut aktuellen Forschungsergebnisse um bis zu 89 Prozent.


Der Monitor erkennt mit Hilfe von Mess-Stäbchen für den Urin, die Östrogen und die Hormone LH (Luteinisierendes Hormon) im Urin und kann die fruchtbaren Tage anhand der gemessenen Werte ermitteln. Der Fertilitätsmonitor dient zur Ermittlung des besten Empfängniszeitpunktes und ist für den Wunsch eines Kindes ausgelegt. Der Zeitpunkt, an dem welchem die Tage der Fruchtbarkeit enden, ist ebenso hormonabhängig, wie diese starten.

Wie wird getestet?
Der Monitor fordert an zehn aufeinanderfolgenden Tagen jeweils einen Test an, an diesen muss ein Test mit Hilfe der Mess-Stäbchen für den Urin gemacht werden, der von dem Computer ausgewertet wird. Wurde zu diesem Zeitpunkt noch kein Eisprung festgestellt, so werden weitere zehn Tests angefordert, um den optimalen Zeitpunkt der Tage der Fruchtbarkeit zu ermitteln. Der sechste Tag des Zyklus ist im ersten Zyklus der Anwendung der erste Tag des Tests, bei den folgenden Zyklen wird der Beginn der Testreihe von dem Monitor eigenständig berechnet.

Für wen ist der Fertilitätsmonitor geeignet?
Er ist für Frauen geeignet, welche einen Wunsch nach Kindern haben und wissen wollen, wann die Tage der Fruchtbarkeit sind. Der Fertilitätsmonitor ist für Frauen mit einer Länge des Zyklus zwischen 21 und 42 Tagen geeignet und er funktioniert auch bei nicht regelmäßigen Zyklen ganz zuverlässig. Auch unabhängig von einem unregelmäßigen oder regelmäßigen Tageslauf zeigt der Monitor den Eisprung an.

Wie funktioniert der Fertilitätsmonitor?
Es erscheint ein Symbol auf dem Bildschirm des Monitors, an den Tagen, an welchen der Test gemacht werden soll. Innerhalb eines vorgegebenen Zeitfensters muss ein Stäbchen an diesem Tag für drei Sekunden in den Urin gehalten werden und im Anschluss in den Monitor eingelegt werden. Es erscheinen die Symbole für eine geringe, hohe oder auch maximale Fruchtbarkeit. An den ersten Tagen des Zyklus wird eine geringe Fruchtbarkeit gezeigt, ein bis fünf Tage vor dem Eisprung können die Spermien bereits auf den Eisprung warten, hier wird eine hohe Fruchtbarkeit angezeigt. An zwei hochfruchtbaren Tagen, an dem Tag, wo das luteinisierende Hormon ansteigt und dem Tag darauf, an dem Tag des Eisprungs, erscheint das Symbol für maximale Fruchtbarkeit. Bei Sex an diesen beiden Tagen bestehen maximale Chancen, schwanger zu werden.

Für wen ist der Fertilitätsmonitor nicht geeignet?
Er ist nicht für Frauen geeignet, welche ein hormonelles Verhütungsmittel einsetzen oder in den letzten drei Monaten eingesetzt haben und für Frauen, die Hormone einnehmen. Der Fertilitätsmonitor ist auch nicht geeignet, während einer Behandlung mit Antibiotika, bei einer Beeinträchtigung der Leber- und Nierenfunktionen, während der Stillphase und in den ersten Monaten danach und für Frauen mit Wechseljahrsymptomen.