Festliche Kleidung zu Weihnachten

Sogar, wenn man die Weihnachtsfeiertage im trauten Heim verbringt, ist es für viele Leute von Bedeutung, sich aus diesem Anlass festliche Kleidung anzuziehen, anstatt Heiligabend im Jogginganzug vor dem Fernseher zu erwarten


Sogar, wenn man die Weihnachten im trauten Heim verbringt, ist es für viele Leute von Bedeutung, sich aus diesem Anlass festliche Kleidung anzuziehen, anstatt Heiligabend im Jogginganzug vor dem Fernseher zu erwarten. Um so mehr gilt dies natürlich, wenn man gemeinsam zum Essen ausgeht oder Verwandte und Freunde besucht. Die komplette Zeit "zwischen den Jahren" - also von Heiligabend bis Neujahr - ist in erster Linie dem erneuten Anknüpfen an alte Familien- und Freundesbande vorbehalten, und dies ist tatsächlich ein Anlass, der nach angemessener Bekleidung verlangt. Schließlich tauchen in den darauffolgenden Wochen bestimmt auch Fotos auf, die zu dieser Zeit gemacht wurden, als liebevolle Erinnerung an eine schöne Zeit. Natürlich möchte man dabei auch gut aussehen.

In Weihnachtsfarben kleiden
Modetrends variieren von Jahr zu Jahr. Dies gilt in erster Linie für Farben und Materialien, aber auch Schnitte und Kombinationsmöglichkeiten sind einem steten Wandel unterworfen. Wer sich nach der neuesten Mode kleiden möchte, sollte rechtzeitig vor dem Fest einen Blick in Kataloge und Modezeitschriften werfen, um sich dann für einen angemessenen Stil zu entscheiden. Aber es gibt natürlich auch die "Evergreens" unter den Kleidungsstücken, die immer passend sind. Neben den typischen Weihnachtsfarben wie Rot, Grün, Weiß und Gold herrschen an den Feiertagen in Sachen Bekleidung meist vor allen dunkle und gedeckte Farben vor: Schwarz, Grau, Braun und ein dunkles Blau. Mit den passenden Accessoires - dezente Ketten und Ringe, schlichte Broschen - und ein dem darauf abgestimmten Make- up wirken diese Farben selten fehl am Platz.

Frauen dürfen sich „herausputzen“
Wenn es um die Auswahl der Kleidungsstücke geht, haben Frauen es bei feierlichen Anlässen einfacher als Männer. Mit einem langen Kleid, einem schicken Kostüm oder einem eleganten Hosenanzug kann man eigentlich nichts falsch machen. Auch die klassische Kombination von heller Bluse mit einem langen Rock oder einer gut geschnittenen Hose gilt als durchaus angemessen. Nicht vergessen werden darf natürlich auch nicht der allseits beliebte Klassiker: das kleine Schwarze. In Kombination mit einer gemusterten schwarzen Strumpfhose und einer Perlenkette ist es die ideale festliche Kleidung.

Auf die geliebte Jeans verzichten
Für den Mann ist es schon schwieriger. Wirkt ein Anzug nicht übertrieben? Herrscht Krawattenpflicht? Lieber Sakko oder Pullover? Und wie steht es mit den guten alten Jeans? Tendenziell sollte man vor allem darauf achten, dass man sich in seiner Kleidung wohlfühlt, gerade, wenn man den ganzen Tag in ihr verbringt. Die Farben sollten eher gedeckt sein, dann kann man ruhig auf die Krawatte verzichten, wenn man möchte. Dafür sollte man die Jeans lieber zugunsten einer gebügelten Leinenhose oder ähnlicher Bekleidungsstücke im Schrank lassen.

Nicht die Haare vergessen
Zu guter Letzt muss man auch daran denken, die Frisur der Bekleidung anzupassen. Für den Mann reicht es, wenn die Haare geschnitten, gewaschen und gekämmt sind, als Frau greift man - vor allem bei längerem Haar - vielleicht lieber auf eine einfache Hochsteckfrisur zurück. Varianten wie die Banane oder der Ballerinaknoten sind zeitlos elegant und haben einen entscheidenden Vorteil gegenüber offenen Haaren: Sie sind nicht im Weg, wenn die letzten Menüvorbereitungen getroffen und die Verwandten begrüßt werden sollen.

Make-up darf kräftig sein
Auch beim Make-up darf ruhig etwas dicker aufgetragen werden, statt dezenter Farben kommen nun kräftige Rottöne auf die Lippen und glitzernde Akzente auf die Lider. Aber Vorsicht: Zu viel Mut zur Farbe kann schnell ins Auge gehen, daher sollten sie, wie schon bei der Kleidung, auf klassische Nuancen setzen. Intensive Schwarz-, Grau- und Anthrazittöne bilden die ideale Ergänzung zu einem eleganten Abendoutfit. Generell gilt: Entweder die Augen, beispielsweise mit den Smokey Eyes, betonen oder das optische Gewicht auf die Lippen legen.