Fettfallen: Gesunde von ungesunden Fetten unterscheiden können

Fett ist nicht gleich Fett und mit ein wenig Interesse für die Produkte aus dem Supermarkt werden Sie nicht mehr so leicht auf Fettfallen zurückgreifen.


Es ist fast schon eine alte Ernährungsweisheit, dass man Fett und Zucker tunlichst meiden sollte, wenn man gesund leben möchte, oder plant, ein paar überflüssige Kilos loszuwerden. Zucker aus seinem Speiseplan zu verbannen, ist relativ einfach, wenn man all die Süßigkeiten, Torten, Eiscremes und anderen Naschereien im Supermarkt lässt. Bei Fett sieht die Sache schon anders aus, denn der Mensch braucht Fett, um die Energie zu bekommen, die er braucht. Fettarm essen ist jedoch kein Ding der Unmöglichkeit!

Gesunde Fettfallen
Eines gleich vorweg: Sie sollen nicht aufhören Fett zu essen, ganz im Gegenteil. Die deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, den täglichen Energiebedarf zu 10 Prozent über Fette zu decken. Aber Vorsicht, Fett ist nicht gleich Fett. So werden Sie sicher schon einmal etwas von den gesättigten und ungesättigten Fettsäuren gehört haben. Letztere sind in einer ausgewogenen Ernährung absolut nötig, während gesättigte das Herz-Kreislauf-System belasten und somit sogar gesundheitsschädlich sein können. Man kann also sagen, dass es gesunde und ungesunde Fette gibt. Beispiel Lachs: Er ist einer der fettreichsten Fische überhaupt, dennoch ist er aufgrund seiner wichtigen Omega-3-Fettsäuren für eine gesunde Ernährung essentiell. Diese mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind in der Lage, die Blutfettwerte positiv zu beeinflussen.

Fettfallen im Restaurant
Sie haben Gemüsesuppe bestellt und glauben, damit liegen Sie auf der sicheren, gesunden Seite? Falsch gedacht, denn der extra Schuss Sahne macht die Suppe erst so richtig cremig. Die bessere Wahl ist eine klare Brühe. Auch beim Salat heißt es aufzupassen, ordern Sie das Dressing lieber extra, so können Sie es selbst dosieren. Das ideale Restaurant hat ein Büffet, hier können Sie die Größe der Portionen selbst einteilen und sind nicht aus Höflichkeit gezwungen, mehr zu essen als Sie wollen.

Augen auf im Supermarkt
Die oberste Regel lautet: Der Hunger bleibt zuhause. Bevor Sie also in den Supermarkt gehen, sollten Sie ein ausgiebiges Mahl zu sich nehmen, um nicht in die Fettfalle zu tappen. Denn es ist erwiesen, dass Hungrige oft zu fettigen und süßen Lebensmitteln greifen, eben solche Produkte, die den akuten Heißhunger am besten befriedigen können. Schnell landen dann all die Fettsünden im Korb: Pizza, Burger und fette Wurst. Wenn Sie mit Verstand einkaufen, sind sogar kleine Schokosünden erlaubt. Gönnen Sie sich einen kleinen Schokoriegel, anstatt die ganze Tafel einzupacken. An der Fleischtheke sollten Sie auf Frische und den Fettrand achten. Es gibt auch fettarme Sorten, die Sie ohne Reue genießen können. Dazu gehören unter anderem Geflügelwurst oder Kochschinken.