Fettleibigkeit - Das krankhafte Übergewicht

Fettleibigkeit ist die Folge von eventuell erblich bedingten Faktoren und vor allem von mangelnder Bewegung und falscher Ernährung. Adipositas beeinflusst die Funktionen des Körpers negativ


Von Fettleibigkeit, auch Adipositas genannt, spricht man dann, wenn der Fettanteil im Körper übermäßig hoch ist. Fettleibigkeit ist eine chronische Erkrankung, die zahlreiche Krankheiten nach sich zieht und sich drastisch auf die Lebenserwartung auswirkt. Die Anzahl von Adipositas-Betroffenen nimmt seit Jahren kontinuierlich zu. Experten gehen davon aus, dass rund ein Drittel aller Erwachsenen fettleibig ist.

 

Kinder zu dick

Bei Kindern und Jugendlichen liegt die Rate bei circa 10 bis 18 Prozent. Neben erblich bedingten Faktoren für Fettleibigkeit spielen vor allem die mangelnde Bewegung und die falsche Ernährung eine große Rolle. Weiterhin können Stress, als eine Form seelischer Belastung, oder Erkrankungen (z.B. Schilddrüsenunterfunktion) beziehungsweise Medikamente (z.B. Antidepressiva) ausschlaggebend für den Ausbruch der Adipositas sein.

Krankmacher Übergewicht

Eine Adipositas hat immer eine nachteilige Auswirkung auf die Funktionen des Körpers. Häufig treten Herz-Kreislauf-Probleme auf, die zu Kurzatmigkeit, Atemnot oder gar Atemstillständen führen. Zudem klagen Betroffene häufig über Schmerzen in den Gelenken und der Wirbelsäule, die aufgrund des übermäßigen Gewichts eine Überbelastung erfahren. Neben den rein körperlichen Beschwerden leiden Fettleibige auch oft unter mangelndem Selbstwertgefühl oder Minderwertigkeitskomplexen. Das erste Anzeichen für eine Fettleibigkeit kann eine zu breite Taille sein. Bei Männern gilt ein Taillenumfang ab 94 Zentimetern und bei Frauen ab 80 Zentimetern als bedenklich.

 

Body Mass Index
Auch über den Body-Mass-Index (BMI) lässt sich Fettleibigkeit feststellen. Dieser errechnet sich, indem man das Körpergewicht durch das Quadrat der Größe in Meter teilt (kg/m²). Bei einem BMI ab 25 sollte man seinen Lebensstil umstellen und abnehmen und ab einem BMI von 30 sollte man in jedem Fall abnehmen, da dieser Wert die Grenze zur Adipositas darstellt.

 

Was tun?
Fettleibigkeit ist therapierbar und sollte immer mit einer dauerhaften Umstellung der Ernährung und der Lebensgewohnheiten einher gehen. Neben einer angeratenen Diät mit Kalorienreduktion sollte auch regelmäßig Sport getrieben werden. Wer einer Adipositas vorbeugen möchte, sollte darauf achten, sein Körpergewicht stabil zu halten und gesund und körperbewusst zu leben.

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