Fettleibigkeit - krankhafte Kilos

Fettleibigkeit (Adipositas) entsteht meist durch zu wenig Bewegung und zu viel Essen. Man bezeichnet damit eine übermäßige, chronische Fettansammlung, die über das Übergewicht hinausgeht.


Fettleibigkeit oder Adipositas ist eine übermäßige Fettansammlung im Körper und zählt zu den chronischen, körperlichen Krankheiten. Sie wird nicht wie Magersucht oder Bulimie zu den psychischen Erkrankungen gezählt und ist damit keine Essstörung im eigentlichen Sinne. Adipositas ist eine Folge ungesunden Essverhaltens, die ein Körpergewicht gezeichnet, das weit oberhalb des Normalen liegt. Übergewicht fängt bereits bei einem BMI von 25 an. An Adipositas leiden Menschen mit einem BMI über 30. Man kann Adipositas in drei Schweregrade einteilen.

  • Grad I   – BMI von 30
  • Grad II  – BMI von 35
  • Grad III – BMI von 40

Um sein Gewicht zu reduzieren, muss man sein Ess- und Bewegungsverhalten umstellen. Eine genaue Ursachenforschung ist dafür unumgänglich, da Fettleibigkeit zusätzlich verschiedene seelische und körperliche Ursachen, wie Stoffwechselerkrankungen und Depressionen, haben kann. Eine erfolgreiche Behandlung ist für den Erhalt der Gesundheit dringend erforderlich, da Adipositas eine gefährliche Krankheit ist, die in der Bevölkerung bis heute noch nicht ernst genug genommen wird. In den USA zählen Adipositas und deren Folgeschäden mittlerweile zu den häufigsten Todesursachen überhaupt. In Deutschland sind etwa die Hälfte der Männer und 35 Prozent der Frauen übergewichtig. Etwa jeder fünfte Mann und jede fünfte Frau leidet an Adipositas.

Ursachen für Fettleibigkeit
Wenig Bewegung und reichhaltiges, ungesundes Essen sind heute die häufigsten Gründe für Adipositas. Durch die Ernährung mit Fastfood, Softdrinks und anderen fett- und zuckerreichen Nahrungsmitteln werden zu viele Kalorien aufgenommen. Bewegungsmangel durch Bürotätigkeit und zu viel Fernsehen trägt das Übrige dazu bei. Oft spielen auch seelische Probleme eine wichtige Rolle. Viele Fettleibige trösten sich durch Essen, kompensieren Stress oder essen aus Langeweile. Weiterhin gibt es eine genetische Veranlagung für Übergewicht. Diese ist aber nicht ausschlaggebend und man kann ihr entgegenwirken.