Fettreduziertes Kochen - Fett sparen beim Dünsten, Backen und Zubereiten

Auch beim Kochen kann man einiges an Fett sparen!


In unserem zweiten Teil über die fettreduzierte Zubereitung widmen wir uns dem Dünsten, Backen und generellem Zubereiten von Nahrung. Wenn Sie sich einmal selbst beobachten und genau abzählen, wie viel an Ölen und Fetten allein bei der Zubereitung von Speisen verbraucht wird, so werden Sie sicher feststellen, dass diese Menge weitaus höher ist, als Sie dachten. Aber auch hier weiß Hilfreich Rat. Mit den folgenden Tricks für Küche und Herd, können Sie ganz einfach Fett sparen. Sehen Sie selbst!

Dünsten statt Kochen
Beim zu heißen Kochen wird Fett verbraucht, aber es werden ebenfalls die wertvollen Vitamine und Mineralstoffe der Lebensmitteln zerstört. Besser ist es, wenn Sie Gemüse und andere Dinge leicht dünsten oder dämpfen. Somit bleibt alles nicht nur al dente, sondern auch knackig gesund! Und Sie werden merken, dass fettarm essen nicht bedeutet, auf Geschmack verzichten zu müssen.

Garen in Folie
Alufolie und durchsichtige Bratfolie eignen sich hervorragend, um Speisen im eigenen Saft zu garen. Hier können Sie so erneut Fett einsparen! Gerade bei Fisch kann man die Beilagen perfekt in der Folie mitgaren, sodass sie ihr tolles Aroma auf den Fisch übertragen.

Wertvoller Kräutertrick
Fette sind Geschmacksträger – aber nur für Menschen, die nichts Anderes kennen. Zum Glück hat Mutter Natur viel Grünzeug in Petto, welches dem Essen einen tollen Geschmack gibt! Kräuter zum Beispiel. Diese ersetzen die Butter weit aus besser in Sachen Geschmack.

Überbacken, aber nicht nur mit Käse!
Eine krosse, goldbraune Käseschicht über einem Gemüseauflauf ist immer wieder etwas Leckeres. Allerdings kann eine solche Käseschicht ein sonst gesundes Essen komplett verkalorinisieren. Wer trotzdem nicht auf seinen geliebten Auflauf verzichten möchte, der kann das Gemüse mit einer Schicht aus einer Hälfte Käse und einer Hälfte Semmelbröseln überbacken.

Kartoffelsalat leicht(er) gemacht
Kartoffelsalat besteht meist aus sehr viel Mayonnaise, die mit ebenso viel Fett daherkommt. Viel besser allerdings ist es, ein leichteres Dressing zu den Kartoffeln zu zaubern. Wem es nicht reicht, einen Teil der Mayonnaise durch Jogurt zu ersetzen, der kann ein Dressing aus Gemüsebrühe, Essig, frischen Kräutern und Pflanzenöl zaubern. Unerwartet lecker!

Fettschwamm Aubergine
Aubergine kommt sehr viel in gesunden, mediterranen Gerichten vor. Zusammen mit Paprika, Zucchini, Zwiebeln, Tomaten und den richtigen Kräutern ergibt sie eine leckere Gemüsepfanne. Allerdings darf gerade bei mediterranen Speisen das Olivenöl nicht fehlen. Die Aubergine hat leider die Eigenschaft jeden Tropfen Öl schwammartig aufzusaugen. Sparen Sie deshalb lieber mit dem Öl!

Fettarme Salate
Ein Salat ist das beste, was Sie für sich und Ihre Figur tun können! Allerdings tappt man bei der Auswahl des Dressings oft in die Fettfalle. Lecker und frisch ist Ihr Salat trotzdem, wenn Sie zu Jogurt oder Sauerrahm greifen.

Gesättigte Fettsäuren
Die Regel sagt, dass gesättigte Fettsäuren vom Körper schlechter abgebaut werden können als andere Fettsäuren. Deshalb sollten sie von diesen „schlechten“ Fetten weitaus weniger essen. Gesättigte Fettsäuren finden sich in tierischen Produkten wie Fleisch, Wurst, Käse oder Butter aber auch in Palm- oder Kokosfett.

Ungesättigte Fettsäuren
Diese Fette können vom Organismus besser verstoffwechselt werden. Je mehr Sie von diesen Fetten zu sich nehmen, umso mehr schleust der Organismus die schlechten Fette aus dem Körper heraus. Pflanzenfette sind weitestgehend ungesättigte Fettsäuren, aber auch in Fisch sind sie zu finden. Die Faustregel besagt: Je flüssiger das Fett, desto mehr ungesättigte Fettsäuren sind enthalten. Greifen Sie deshalb zu Olivenöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl und Maiskeimöl, schon müssen Sie viel weniger Fett sparen.