Feuchtigkeitscreme: Fett und Wasser für unsere Haut

Gerade im Winter schreit unsere Haut nach mehr Feuchtigkeit, um der Kälte etwas entgegensetzen zu können, doch was tut wirklich gut und hilft eine Feuchtigkeitscreme mit viel Fett?


An eine gute Feuchtigkeitscreme werden viele Ansprüche gestellt. Im Generellen sollten sie einen pflegenden Charakter mit einem schützenden vereinen. Gerade, wenn es um Falten geht, werden gerne Feuchtigkeitscremes empfohlen, da diese die Haut wieder aufpolstern und Falten entknittern. Aber auch für die tägliche normale Pflege ist eine gute Feuchtigkeitscreme angebracht. Hilfreich verrät, warum und worauf Sie bei der Wahl der Creme achten sollten.

Keine leeren Versprechen
Im Generellen halten Feuchtigkeitscremes, was die Hersteller versprechen. Sie sind äußerst leicht, ziehen schnell ein und hinterlassen keinen Fettfilm auf der Haut. Dafür enthalten sie bis zu 80 Prozent Wasser und wenig Fett. Dabei könnte man meinen, dass genau darin das Geheimnis liegt. Dem ist aber nicht so, denn Wasser neigt dazu, die Haut eher auszutrocknen, wenn es nicht mit den richtigen Wirkstoffen kombiniert wird. Diese sind in den üblichen Feuchtigkeitscremes feuchtigkeitsbindende und -spendende Wirkstoffe.

  • Urea (Harnstoff)
  • Hyaluronsäure
  • Milchsäure
  • Glycerin
  • Aminosäuren

Diese Stoffe binden das Wasser und verzögern den Wasserverlust, sodass das Wasser nicht so schnell verdunsten kann. Für diese Aufgabe sind außerdem sogenannte Filmbildner notwendig, wie zum Beispiel der Naturstoff Carnaubawachs und die künstlich hergestellen Paraffine.

Für wen ist welche Creme geeignet?
Generell kann jeder eine Feuchtigkeitscreme verwenden. Allergiker sollten allerdings aufpassen, dass auf Duftstoffe bei der Produktion weitesgehend verzichtet wurde, diese können Reizungen hervorrufen. Auch vertragen Menschen mit Neurodermitis oftmals keine Produkte mit Urea – dies führt zum Brennen der Haut und zu einem Abschälungsprozess der obersten Hautschichten.
Auch von Cremes mit Konservierungsstoffen ist in jedem Fall abzuraten. Wer interessiert ist an Inhaltsstoffen und deren Hautverträglichkeit im Speziellen, kann Testberichte bei „Öko-Test“ abfragen.

Besser natürlich!
In jedem Fall ist es immer eine Gute Wahl auf Cremes zurückzugreifen, die auf Pflanzenbasis hergestellt wurden. Diese wirken oftmals fast genauso gut wie ein neues „chemisches“ Produkt. Außerdem: Menschen, die mindestens zwei Liter am Wasser zu sich nehmen, klagen seltener über trockene und spröde Haut.