Feuchttücher im Ökotest: Für gesunde Babyhaut

Feuchttücher im Ökotest werden auf gesundheitsschädliche und allergieauslösende Inhaltsstoffe getestet, wobei oft nicht die teuersten Produkte gut abschneiden.


In nahezu jedem Haushalt, in dem ein Baby oder Kleinkind zu Hause ist, wird man Feuchttücher finden. Doch nicht nur für Zuhause, sondern auch für unterwegs sind sie bestens geeignet, um das Kind mal schnell im Café oder sogar im Auto zu wickeln. Feuchttücher werden von den unterschiedlichsten Herstellern zu verschiedenen Preisen angeboten. Doch die Haut der Kleinen ist noch sehr empfindlich, weshalb man nicht nur auf den Preis, sondern auch auf die Inhaltsstoffe achten sollte. Daher ist es sinnvoll, sich vor dem Kauf zu informieren, wie die Feuchttücher im Ökotest abgeschnitten haben.

Feuchttücher im Ökotest – Was wird geprüft?
Wenn Feuchttücher im Ökotest untersucht werden, werden vor allem die Inhaltsstoffe untersucht. Dabei wird in erster Linie geprüft, ob gesundheitsschädliche Substanzen verwendet wurden. Bei einer Testreihe im Jahre 2003 konnten bei vielen Herstellern krebserregende Stoffe, wie Formaldehyd und Polyethylenglykole, nachgewiesen werden. Die Hersteller reagierten allerdings umgehend und änderten die Rezeptur ihrer Feuchttücher in sofern ab, dass derartige Stoffe nicht mehr verwendet werden. Doch auch Paraffine, Silikone und andere Weichmacher wurden dadurch entdeckt, dass Feuchttücher im Ökotest genauer untersucht wurden. Diese Inhaltsstoffe machen die Haut zwar weich und geschmeidig, bringen aber das natürliche Gleichgewicht der Haut durcheinander, wodurch diese durchlässiger für Schadstoffe wird. Daher sollte man beim Kauf von Feuchttüchern darauf achten, dass man Feuchttücher mit natürlichen Ölen kauft, welche einen Schutzfilm um die empfindliche Haut im Windelbereich bilden.

Feuchttücher im Ökotest: Bedeutet ein hoher Preis auch eine hohe Qualität?
Immer wieder, wenn Feuchttücher im Ökotest untersucht werden, werden in den Tüchern zahlreicher Hersteller die unterschiedlichsten Parfümstoffe nachgewiesen. Diese können Allergien und schmerzhafte Hautreizungen hervorrufen. In Feuchttüchern mit dem Zusatz „sensitiv“ konnten derartige Stoffe allerdings nicht nachgewiesen werden, weshalb man beim Kauf von Feuchttüchern lieber auf diese Produkte zurückgreifen sollte. Doch überraschenderweise schneiden in der Regel die Feuchttücher im Ökotest am besten ab, die nicht sehr preisintensiv sind. Sehr teure Produkte aus der Apotheke oder von marktführenden Herstellern hingegen, schneiden meist schlechter ab. Daher sollte man sich keinesfalls auf den guten Ruf einer Marke verlassen, sondern stets die Ergebnisse verfolgen, wenn die Feuchttücher im Ökotest getestet werden.