Flirten im Internet - die zehn größten Flirt-Fehler

Wer beim Flirten im Internet nicht auf die Nase fallen möchte, sollte die goldenen Regeln kennen.


Das Internet eröffnet gerade auf dem Gebiet der Partnersuche ungeahnte Möglichkeiten, birgt aber auch viele Tücken. Nicht immer ist die Suche nach dem Traumpartner von Erfolg gekröhnt. Deswegen sollte man ein wenig die Regeln des Flirtens im Internet kennen, bevor man sich ins Gemenge der einsamen Herzen stürzt. Die folgenden Tipps sollen Ihnen dabei helfen, beim Flirten im Internet nicht auf die Nase zu fallen.

1. Was will ich?
Zunächst einmal müssen Sie sich fragen, was Sie im Internet suchen. Sind Sie eher der romantische Typ, der auf lange Sicht plant und eine feste Partnerschaft bevorzugt, oder fühlen Sie sich eher zu kleinen Abenteuern hingezogen?

2. Welche Flirtline passt zu mir?
Der Eine macht gerne in Clubs und Bars Bekanntschaften, der Andere sucht den Flirt lieber in Vereinen oder in der Bibliothek. Je nachdem, wo man sucht, findet man auch andere potenzielle Partner. Im Internet ist es ähnlich. Einige Partnerbörsen haben sich beispielsweise darauf spezialisiert, Akademiker zu verkuppeln.

3. Vorsicht Falle!
Gerade hinter den Profilen der so genannten „SMS-Flirtlines“ verbergen sich oft keine privaten Internetnutzer, sondern Mitarbeiter des professionellen Gewerbes. Häufig handelt es sich um Telefonistinnen und Telefonisten, die mehreren Usern gleichzeitig heiße Flirt-SMS schreiben, denn sie werden pro versendeter SMS bezahlt. Woran kann man diese Angebote erkennen? Die SMS kosten nicht 19 Cent pro Minute sondern das Doppelte oder das Dreifache.

4. Mehr Schein als Sein
Wie war das noch mal mit der Prinzessin, die einen Frosch küsste und einen Prinzen bekam? Im Internet läuft das meistens andersherum: Der Prinz ist in Wahrheit ein Frosch. Also, aufgepasst bei allzu prahlerischen Angaben über Beruf, Aussehen und die sonstigen Qualitäten! Auch für das eigene Profil gilt: Authentizität ist wichtig.

5. Der gläserne Mensch
Auch wenn nur ein begrenzter Nutzerstamm auf Ihr Profil zugreifen kann, sollten Sie mit ihren Angaben vorsichtig sein. Viele Profile verzichten mittlerweile auch auf ein Foto, allerdings mindert das Ihre Chance auf Kontaktaufnahmen. Das gleichzeitige Preisgeben und Verstecken von Persönlichkeitsmerkmalen ist also ein stetiger Balanceakt.

6. Körbe geben
Scheuen Sie sich nicht, auch Körbe zu vergeben. Die Unverbindlichkeit des Kontakts ist einer der Vorteile des Internets!

7. Ich, vor zehn Jahren...
Falls Sie in Ihr Profil mit einem Foto versehen, sollte es unbedingt ein aktuelles sein! Für Ihre Verwandten ist es vielleicht immer wieder interessant, wie Sie in den 90ern aussahen, doch das möchte in einer Flirtline keiner wissen.

8. Ewige Jugend?
Auch wenn Sie jung geblieben sind: Altersschwindel fallen schneller auf als gewollt! Denken Sie immer daran, dass Ihr Flirt-Partner den realen Menschen hinter dem Foto vielleicht eines Tages kennen lernen möchte.

9. Fernbeziehung
Falls Ihre letzte Beziehung gescheitert ist, weil Sie Ihren Partner nur am Wochenende gesehen haben, sollten Sie sich überlegen, ob eine Liebe auf Distanz das Richtige für sie ist. Praktisch: Oft kann man problemlos wenigstens die Gegend ermitteln, aus der die Internetbekanntschaft kommt.

10. Blind Date
Das erste Date ist immer problematisch. Ganz besonders, wenn es sich um ein Blind Date handelt. Nun stellt sich heraus, ob die Erwartungen erfüllt oder enttäuscht werden! Telefonieren Sie mit ihrer Bekanntschaft, um sich vorher so gut wie möglich kennen zu lernen. Und: Seien Sie nicht enttäuscht, wenn es auch diesmal nicht der Traumpartner ist.

 

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