Förderung spezieller Gebäudetypen

Bestimmte Gebäudetypen können staatlich gefördert werden. dazu gehört unter anderem das Passiv- und Niedrigenergiehaus.


Neben energiesparenden Gebäudesanierungen und Modernisierungen können Zuschüsse grundsätzlich für alle Arten von Häusern beantragt werden, die einen besonders niedrigen Energie- und Wärmeverbrauch aufweisen. Das sind im einzelnen

 

  • Niedrigenergiehäuser (Häuser, deren Energieverbrauch den Vorgaben der deutschen Energieeinsparungsverordnung (EnEV) entspricht)
  • Passivhäuser (Häuser, die durch passive Baumaßnahmen (Dämmung, Fenster) ohne zusätzliche Beheizung auskommen. Eine Weiterentwicklung des Niedrigenergiehauses),
  • 3- Liter- Häuser (umgangssprachliche Bezeichnung für Häuser, die im Jahr einen Energieverbrauch aufweisen, der dem Energiegehalt von 3 Litern Heizöl pro Quadratmeter entspricht),
  • Nullenergiehäuser (Häuser, die jährlich so viel Strom erzeugen, wie sie verbrauchen, also eine rechnerische Null- Energie- Bilanz aufweisen), 
  • Plus-Energie- Häuser (Häuser, die jährlich mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen, also eine positive Energiebilanz aufweisen) und andere Gebäudearten mit sehr niedrigem Energieverbrauch.

In jedem Fall sollten Privatpersonen vor Beginn der Baumaßnahmen die Entscheidung über den Antrag abwarten. Fördermaßnahmen können derzeit nicht rückwirkend geltend gemacht werden.
Zudem sind die Förderungsprogramme einem ständigen Wechsel unterworfen. Die Leistungen und Voraussetzungen ändern sich in der Regel in einem jährlichen Rhythmus. Deshalb sollte sich jeder Antragsteller vor der Antragstellung über den aktuellen Stand informieren.