Bei der lichtbedingten Hautalterung kommt es zu einer deutlichen Abnahme der Kollagen I und III Fasern. Dieser Effekt resultiert aus der lichtinduzierten Umorganisierung des Kollagenfaseraufbaus und in Änderungen des Elastingehaltes, vor allem in der Gesichtshaut. Die UV-Strahlung induziert die Aktivierung der Metallmatrixproteinasen (MMP). Diese Enzyme bauen Kollagen ab. Es kommt zu einer Zunahme von Mastzellen, die für entzündliche Reaktionen verantwortlich sind, und die Degradation der Kollagenfasern ebenfalls unterstützen. Des Weiteren ersetzt Elastin in der lichtgeschädigten Haut fehlendes Kollagen. Es treten Elastosen auf, das bedeutet, es findet eine molekulare Veränderung auf der Ebene der Elastinfasern statt. Man spricht von minderwertigem Elastin, dieses ist enorm stabil gegen das Elastin abbauende Enzym Elastase. Durch die Verschiebung der kollagenen und elastischen Fasern wird die Hautstruktur drastisch verändert. Durch die Zunahme des minderwertigen Proteins bilden sich grobe Hautfalten und starke Furchen. Diese Erscheinung tritt bei der intrinsischen Hautalterung nicht auf.