Fragen beim Kennenlernen: So überwinden Sie Ihre Schüchternheit

Eines der größten Probleme beim Kennenlernen ist die Schüchternheit doch diese kann überwunden werden.


Schüchtern zu sein ist keine Krankheit, es ist vielmehr ein Mix aus Charakter und Erfahrungen. Dennoch kann Schüchternheit bei der Partnersuche ein ziemliches Hemmnis darstellen. Wie gehe ich damit um, wenn ich selbst schüchtern bin oder einem schüchternen Menschen begegne, so lautet eine der häufigsten Fragen beim Kennenlernen. Die gute Nachricht: Auch eine Frau darf bei einem schüchternen Mann die Initiative zeigen, solange sie ihn nicht überfährt.

Schüchternheit ist keine Krankheit
Schüchternheit ist keine angeborene Eigenschaft, deshalb ist es möglich, schüchterne Verhaltensweisen zu verändern. Zwar geht das nicht von heute auf morgen, doch schüchterne Menschen können an sich arbeiten und ihre Schüchternheit überwinden. Das größte Problem von Schüchternen: Sie wollen um keinen Preis auffallen und sehen sich deshalb selbst immer und überall überkritisch. So stehen sie sich natürlich selbst im Wege, was gerade in Bezug auf das Flirten und Kennenlernen fatale Auswirkungen hat.

Angst vor der Zurückweisung
Oft haben schüchterne Menschen Angst vor der Zurückweisung. Deshalb reagieren sie auch auf offensichtliche Flirt-Angebote eher zurückhaltend. So wird es immer schwieriger, überhaupt jemanden kennenzulernen, denn so entsteht eine Außenwirkung, die signalisiert, dass er oder sie gar kein Interesse habe. Das schreckt das andere Geschlecht natürlich von Anfang an ab. Ideal für Schüchterne ist deshalb die erste Kontaktaufnahme per Internet. Hier muss niemand auf Anhieb spontan oder witzig sein und kann den ersten Schritt mehr oder weniger unbeobachtet machen. Auch kostet es hier weniger Überwindung, mit einem fremden Menschen Kontakt aufzunehmen.

Schüchtern im direkten Kontakt
Doch es gibt weitere Fragen beim Kennenlernen: Wie überwinde ich meine Schüchternheit bei einem realen Treffen? Auch dazu gibt es hilfreiche Tipps. Zunächst einmal ist es hilfreich, sich klar zu machen, dass auch der andere aufgeregt sein wird. Gerade beim ersten Treffen muss niemand perfekt und makellos sein. Ein bisschen Unsicherheit wird von vielen sogar als besonders liebenswürdig empfunden. Jemand, der sehr schüchtern ist, sollte dies ruhig zum Ausdruck bringen, damit der andere weiß, woran er ist.

Übungen für den Alltag
Hilfreich sind auch kleine Übungen im Alltag: Im Supermarkt einen fremden Menschen fragen, wo beispielsweise das Gemüse oder die Tiefkühlkost ist. So kann man lernen, die eigene Hemmschwelle zu überwinden und kleine Erfolgserlebnisse verspüren, die langsam zu mehr Selbstbewusstsein führen. Auf diese Weise wird auch das Flirten leichter, weil der Umgang mit Fremden und neuen Situationen nicht mehr so Angstbesetzt ist.