Fragen der MPU: Häufig gefragte Inhalte

Durch eine umfassende Vorbereitung auf Ablauf, Inhalte und Fragen der MPU, ist es ein Leichtes sie mit Bravour zu bestehen


Der Verlust der Fahrerlaubnis ist immer eine unangenehme Angelegenheit. War Alkohol im Spiel, ist es meist nötig, sich einer besonderen Untersuchung zu unterziehen. Es ergeben sich dann Sorgen und Ängste zu Fragen der MPU, denen man durch gute Vorbereitung und umfassende Information begegnen kann.

Was ist die MPU?
Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung, kurz MPU, wird durchgeführt, um vor einer Wiedererteilung des Führerscheins die Eignung zum Fahren im Straßenverkehr zu begutachten. Ihr muss sich unterziehen, wer seine eingezogene Fahrerlaubnis zurückbekommen möchte und die Behörden Zweifel an den persönlichen Fähigkeiten haben, ein Kraftfahrzeug zu führen. Bei einem besonders hohen Punktstand in der Flensburger Verkehrssünderkartei von über 17 Punkten oder einer Häufung von Straftaten, die auf eine aggressive Persönlichkeit und zu geringe Selbstkontrolle schließen lassen, findet die MPU Anwendung. Meistens aber wird diese Untersuchung bei Verkehrsdelikten unter Alkohol- und Drogeneinfluss nötig. Die ganze Prozedur ist unangenehm, vielleicht ist sie einem peinlich, gewiss ist sie auch teuer. Daher ist es unbedingt ratsam, mit kühlem Kopf an die Sacher heranzugehen und mehr auf sachliche Informationen und seriöse Beratung zu setzen, als auf Gerüchte und bloße Behauptungen. Es kursieren beispielsweise Geschichten, dass einem Aufgaben und Fragen der MPU gestellt werden, die schier nicht zu lösen seien. So ist es aber nicht.

Gute Vorbereitung auf Fragen der MPU ist das A und O
Die MPU besteht aus mehreren Teilen, medizinische Untersuchungen, Reaktionstests und einem auszufüllenden Fragebogen. Das psychologische Gespräch ist, was die Dauer angeht nur ein kleiner Anteil, aber eben der entscheidende. Ein Psychologe stellt in diesem Abschnitt der MPU Fragen über den bisherigen Lebenslauf. Insbesondere wird man freilich nach dem Verhältnis zu Drogen und dem Trinkverhalten ausgeforscht. Es gibt keine „richtigen Antworten“ auf Fragen der MPU, zu denen man jedem, der sich einer ihr unterziehen muss, raten kann. Vielmehr sollte man sich vorher umfassend mit sich selbst auseinandersetzen. Es bringt nichts, den Psychologen im Hinblick auf den Alkoholkonsum zu belügen und vor allem sei vor plumpen Rechtfertigungen gewarnt, dass es beispielsweise ungerecht sei, dass so viele betrunken fahren würden, nur eben leider man selbst Pech hatte und erwischt wurde. Weitere häufige Inhalte, nach denen im Fragebogen und der Gesprächssitzung gefragt wird, sind die persönliche, familiäre und berufliche Situation, mögliche Krankheiten und Medikamenteneinnahme, das Verhalten im Straßenverkehr und der Ablauf des Alltags.

Wie hoch ist die Durchfallquote?
Richtig ist, dass viele bei der ersten MPU durchfallen was zumeist aber an mangelnder Vorbereitung liegt. Geht man aber vorbereitet und ausgeruht zur Untersuchung, sodass man, selbst wenn man mit Fragen der MPU zu intimen Details konfrontiert wird, nicht aggressiv, ausweichend oder mit Lügen reagiert, hat man gute Aussichten, zu bestehen.