French Manicure - Ganz einfach selbst gemacht

Eine French Manicure ist eine schnelle Methode, seine Nägel zu verschönern. Mithilfe einiger weniger Utensilien und ein bisschen Übung sind sie ganz schnell selbst gemacht.


Die wohl einfachste Art, seine Nägel zu verschönern, ist ihn mit einer French Manicure zu versehen. Natürliche Schönheit steht an erster Stelle bei dieser Methode, weshalb French Nails auch bequem im Alltag getragen werden. Ohne großen Aufwand und lediglich ein paar Hilfsmitteln ist die französische Maniküre ganz leicht selbst gemacht.

Geschichte
Diese Form des Nageldesigns kommt ursprünglich aus dem Frankreich des 18. Jahrhunderts. Ziel der French Manicure war es, den durch den Alltagsschmutz entstandenen Trauerrand unter den Nägeln unkenntlich zu machen. Damals galten verdreckte Nägel noch als Zeichen einer niederen sozialen Klasse. Zwar sind heutzutage ungepflegte Nägel nicht mehr sozial beeinträchtigend, als unschön gelten sie jedoch nach wie vor.

Utensilien – Das brauchen Sie
Die Hilfsmittel für eine perfekte French Manicure erhalten Sie in jeder Drogerie. Zu den wichtigsten Utensilien, die Sie benötigen werden, gehören:

  • Nagelweißstift
  • Spezial-Nagelfeile (zum Glätten, Reinigen und Polieren der Nägel)
  • Schablone
  • Nagellack (Farblos und pastellrosa)
  • Nagelfeile je nach Beschaffenheit des Nagels (Sandfeile bei weichen, leicht brüchigen Nägeln, Diamantfeile für harte und unempfindliche Nägel)
  • Nagelbad

Oft sind auch spezielle Fertig-Sets erhältlich, die bereits alle Komponenten enthalten.

So geht’s
Zunächst werden die Nägel in Form gefeilt. Hierbei sollte beachtet werden, dass die Form des Nagels das Aussehen der ganzen Hand entscheidend beeinflussen kann. So lassen ovale Nägel die Hand optisch länger erscheinen, während eckig gefeilte Nägel für ein markantes Aussehen sorgen. Nach dem Feilen sollte vorsichtig die Nagelhaut entfernt werden. Anschließend werden die Fingerspitzen für einige Minuten in ein Handbad getaucht. Nun kann der Grundierungslack aufgetragen werden. Ist dieser getrocknet, wird der weiße Lack – auch weißer Rillenfüller oder Tip-Whiter-Lack genannt – mittels einer Schablone bis zur Smilie-Linie aufgetragen.Als Smilie-Linie wird der Übergang von Nagelbett zu Nagel bezeichnet. Dies fällt leichter, wenn der Pinsel des Lacks leicht abgeschrägt ist. Wenn der weiße Lack getrocknet ist, wird die Schablone vorsichtig abgezogen, um dann den French Base Lack in Rose oder Beige auf den gesamten Nagel aufzutragen. Als Abschluss wird ein glänzender Überlack als Finish aufgebracht.

Varianten
Als Variante kann der Nagel auch mit einem Nagelweißstift veredelt werden, diese schnelle Methode zaubert im Handumdrehen frisch und strahlend aussehende Nägel. Der Trend geht in Richtung verschiedenfarbiger Lacke, die anstatt des weißen Lacks auf die Nagelspitze aufgetragen werden.

„Permanent French Manicure“
Eine klassische French Manicure hält, wenn sie selbst gemacht wird, nur wenige Tage. Entscheidet frau sich jedoch für eine dauerhaftere Lösung, kann sich das Ergebnis bis zu zwei Wochen lang sehen lassen, bevor ein erneuter Besuch bei der Nageldesignerin eingeplant werden sollte. Bei der sogenannten „permanent french manicure“ wird der Nagel mithilfe eines speziellen lichthärtenden Nagelgels modelliert, der anschließend unter der UV-Lampe ausgehärtet wird. Die Nägel sind so widerstandsfähiger, der aufgetragene Lack hält länger.