Frösche am Gartenteich

Frösche und Kröten finden von ganz allein den Weg zu Ihrem Gartenteich. Aber nicht jeder Mensch freut sich über Frösche am Gartenteich.


Wer einen Teich sein Eigen nennt, hat auf kurz oder lang Frösche am Gartenteich, vielleicht schaut sogar eine Kröte vorbei. Während die einen das Gequake als angenehm empfinden, sind andere, vor allem in der Paarungszeit von der Dauerbeschallung durch die Frösche genervt. Doch aushalten muss man den Lärm auf jeden Fall – Kröten und Frösche stehen unter Naturschutz und dürfen nicht umgesiedelt werden.

Frösche am Gartenteich
In unseren Breitengraden trifft man vor allem auf den Teichfrosch, den Moorfrosch und den Grasfrosch. Wenn Sie einen Naturteich haben, siedeln die Frösche sich von ganz allein an Ihrem Teich an. Die Bepflanzung bietet ihnen Schutz. Sie ernähren sich von Schnecken, Insekten und Würmern und sind deshalb für den Garten wie auch für den Teich sehr nützlich. Als Teil der Nahrungskette werden sie von Störchen und Reihern gefressen. Außerdem vermehren sie sich auch nie übermäßig, die Anzahl der Frösche an Ihrem Teich reguliert sich von selbst.
Der Teichfrosch ist auch als Wasserfrosch bekannt. Er ist sehr anpassungsfähig und überwintert in Erdhöhlen. Er paart sich von Mai bis Juni und wird etwa zehn Zentimeter groß. Seine Färbung kann von grün bis braun changieren, man erkennt ihn an einer hellgrünen Linie am Rücken.
Der Grasfrosch ist plumper und bräunlicher. Wenn gelaicht wird, wirkt die Haut der Männchen sehr feucht, da sich die Lymphflüssigkeit an ihnen ansammelt.
Der Moorfrosch ist der kleinste unter den dreien. Er wird höchstens sieben Zentimeter groß und hat eine braune Farbe. Wie der Name schon sagt, findet man ihn vor allem in Mooren und seltener am Gartenteich.

Quaken erlaubt
Das Quaken von Fröschen kann gerade in der Paarungszeit nerven. Aber Sie können nichts dagegen machen. Frösche gehören zu den Amphibien und dürfen nicht gefangen, umgesetzt oder gar getötet werden. Sie stehen unter Naturschutz, eine Umsiedlung ist nur bei exzessiver Ruhestörung und nur mit offizieller Genehmigung möglich.

Seltene Besucher
Kröten lassen sich eher selten an heimischen Gartenteichen blicken. Wenn man doch ein Exemplar entdeckt, handelt es sich meist um die Knoblauchkröte oder die Erdkröte. Die beiden sehen sich erstaunlich ähnlich. Was man vor sich hat, erkennt man an den Pupillen der Kröte. Beide sind jeweils elliptisch geformt – aber die der Knoblauchkröte ist senkrecht, während die Pupille der Erdkröte waagerecht elliptisch ist.