Früherdbeeren - Voller Pestizide

Experten warnen vor dem Verzehr von Frühobst, da diese durch Pestizide belastet sind. Besonders Früherdbeeren sind davon betroffen.


Vor geraumer Zeit warnten Umweltschutzverbände Verbraucher vor dem Genuss von Frühobst und Frühgemüse, da diese Nahrungsmittel hohe Rückstände an Pflanzenschutzmittel zeigten. Denn zahlreiche Tests, die sowohl vom Bundesamt für Verbraucherschutz- und Lebensmittelsicherheit (BVL) als auch von Greenpeace-Einkaufsnetz durchgeführt wurden, überschritten die Grenzwerte für die Pestizidbelastung eines Lebensmittels deutlich. So enthielten bei den damals durchgeführten Tests 93 % des getesteten Obst und Gemüses Rückstände an giftigen Chemikalien. 

Raus aus den Regalen?
Als Folge davon wurden die Bundesländer sofort aufgefordert, die Lebensmittel aus den Regalen zu räumen und damit aus dem Verkehr zu ziehen. Besonders Früherdbeeren waren davon betroffen. In sieben deutschen Supermarktketten enthielten die angebotenen Erdbeeren bis zu fünf verschiedene Pestizide. Als besonders belastet, galten Erdbeeren aus konventionellem Obstanbau der Länder Spanien und Marokko. 

Keine Pestizide in Öko-Obst
Daher sollten vor allem Eltern mit Kleinkindern, Schwangere und Genesende auf Obst aus ökologischem Anbau ausweichen, so die Empfehlung verschiedener Organisationen. Denn der Anbau von Obst und Gemüse aus ökologischer Herstellung verbietet den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln und sonstiger chemischer Substanzen.

 

 

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