Früherkennung mithilfe der ABCDE-Regel

Bei Menschen, die generell auf Grund ihres Hauttyps zu einer verstärkten Muttermalbildung tendieren, empfiehlt sich eine regelmäßige Vorsorge. Diese kann entweder vom Arzt oder selbst mit Hilfe der ABCDE-Regel durchgeführt werden.


Dermatologen raten Muttermale und Hautveränderungen gut im Auge zu behalten, um Krankheiten wie ein malignes Melanom frühzeitig erkennen zu können. Für die Betrachtung der Pigmentflecke soll die ABCDE-Regel herangezogen werden. Das A steht für Asymmetrie, normalerweise sind Nävi rund oder oval und sollten keine abweichenden Formen aufweisen. Das B steht für die Begrenzung des Mals, ist die Abgrenzung vom Fleck zum umgebenen Gewebe unscharf oder unregelmäßig, könnte dies schon eine Andeutung auf eine krankhafte Veränderung sein. Mit C ist Color, also die Farbe des Pigmentfleckes gemeint, diese darf nicht unterschiedlich ausgeprägt sein. D steht für den Durchmesser, bei schnell wachsenden Muttermalen ist Vorsicht geboten, genauso bei einem Durchmesser von mehr als 5 Millimetern. Die letzte Betrachtung soll sich auf die Erhabenheit (E) des Mals stützen, wenn sie aus flachem Gewebe herauswachsen. Treten einige dieser Phänomene auf, ist der Hautarzt aufzusuchen, der den pathologischen Wert der Hautveränderung feststellen kann, meist wird der Fleck dann entfernt. Regelmäßige Untersuchungen sind ratsam, gerade am Rücken ist die ABCDE-Regel als Früherkennung allein nicht wirklich durchzusetzen.