Frühlingszeit im Garten

Die Frühlingszeit ist für einen Gartenliebhaber meistens die schönste Zeit. Nach langer Kälte- und Frostzeit beginnen die Blumen sich endlich wieder zu zeigen.


Eine der wichtigsten Jahreszeiten für die Gestaltung des Gartens ist der Frühling. In dieser Zeit legt man viele wichtige Grundsteine, die im Sommer den Garten in eine einzige Farbenpracht verwandeln. Der Frühling ist die Startzeit für die Gartenarbeit. Nachdem im Winter die Blumen- und Gemüsebeete brachlagen, ist es wichtig, sie im Frühling durch Pflege auf Vordermann zu bringen. Um die Erde mit neuen Nährstoffen zu versorgen, sollte man sie mehrmals umgraben. Dies lockert nicht nur den Boden, sondern erleichtert auch die Versorgung mit neuen Nährstoffen und das Untermischen von Düngern. Falls Sie einen Komposthaufen in Ihrem Garten angelegt haben, ist nun die richtige Zeit, um die neu gewonnene Erde auszusieben und den Beeten unterzumischen. So kann man auf natürliche Art und Weise den Nährstoffgehalt des Bodens aufbessern.

 

Kräuterbeete jetzt anlegen

Wer im Herbst noch nicht dazu kam, seine Hecken oder Rosen zurückzuschneiden, der sollte dies in den ersten Frühlingsmonaten noch vor dem Austrieb neuer Zweige schleunigst nachholen. Auch Kräuterbeete legen Sie am besten im Frühling an. Allgemein gilt, wenn Sie noch wenig Erfahrung mit Gartenarbeit haben, sollten Sie mit leicht zu pflegenden Pflanzen beginnen. Hierzu empfehlen sich zum Beispiel für den Kräutergarten Orleander, aber auch bei Magiekraut und Rosmarin kann man nicht viel falsch machen. Ansonsten ist das Internet wirklich voll von wertvollen Tipps erfahrener Hobbygärtner.

 

Schädlinge mit natürlichen Mitteln bekämpfen

Schnell werden Sie bei der Gartenarbeit auch auf Ihre wahren Feinde stoßen. Neben Schnecken zählen gerade Blattläuse oder auch Maulwürfe zu den ungern gesehen Gästen, gegen die man nicht nur unter Einsatz von giftigen Mitteln bekämpfen kann, sondern auch durch die für die gesamte Gartenwelt leichter verträgliche Methoden. Somit können Sie Ihre Rosen mit einem abgekühlten Brenneselsud von lästigen Blattläusen befreien, ohne dabei die komplette Marienkäferbevölkerung Ihres Kleinidylls zu vernichten. Oder auch Schnecken sollten Sie lieber in Bierfallen ertränken, als mit Gift zu töten. Hier gibt es ebenfalls mehrere Alternativen und Diskussionsforen im Netz. Welche Methode am sinnvollsten ist, finden Sie ebenfalls im Internet.

 

Bodenanalyse für gesundes Gemüse

Ob nun Gemüsegarten oder Blumenbeet, ein Garten bedeutet immer Arbeit. Aber eine, die Freude und Entspannung mit sich bringt. Wenn dann von Sommer bis Herbst alles in Blüte steht oder Sie ihr eigenes Gemüse ernten können, entlohnt dies die körperliche Arbeit auf jeden Fall. Bevor Sie allerdings ihr eigenes Gemüse verzehren, sollten Sie Ihre Erde einer Bodenanalyse unterziehen. Denn gerade am Rand stillgelegter ehemaliger Industriegebiete in Städten ist mit kontaminierten Böden zu rechnen. Es wäre daher mehr als bedenklich und auch eventuell im hohen Maße gesundheitsschädlich, wenn Ihr liebevoll angebauter Salat am Ende als mit Giftstoffen angereicherte Mahlzeit auf dem Tisch landet.