FTP Server einrichten – so geht’s

Weil die Software oft auf einem FTP aufsetzt, soll man den FTP Server einrichten – was das bedeutet und wie genau dies funktioniert erfahren Sie hier


Es gibt viele Bereiche der kommerziellen und Open Source Software, die auf dem File Transfer Protocol aufsetzt. Natürlich ist da das in Windows enthaltene Softwarepaket nicht das Beste, was man auf dem Markt bekommen kann, doch für den Hausgebrauch ist jedoch eine schnelle und gute FTP Serverlösung einzurichten, die ausreichend ist. So ein System ermöglicht es, die Dateien wie Urlaubsbilder und Filme zur Verfügung zu stellen, oder aber gibt es den Freunden die Möglichkeit, die Files hochzuladen.

Wie kann man FTP Server einrichten?
Als erstes braucht man eine stabile XP Installation, wo all die Patches und Updates aktualisiert worden sind, um so die hohe Sicherheit zu ermöglichen. Die Basisinstallation bedeutet in erster Linie die Nachinstallation der Internet-Informationsdienste, die man unter "Systemsteuerung/Software/ Windows Komponenten hinzufügen/entfernen" findet. Man muss normalerweise diese Komponenten aktivieren: FTP Dienst, Snap-In Internet-Informationsdienste und Gemeinsame Dateien. Wenn man den FTP Server konfigurieren will, muss man das entweder über die Systemsteuerung/Verwaltung machen, oder aber so, dass man die mmc aufmacht und das IIS Snap in hinzufügt.
Danach gibt man die beliebige Beschreibung ein, die IP Adresse wird festgelegt und der Port ist schon vorkonfiguriert. Die Begrenzung auf 10 Verbindungen kann man auf 100-200 anheben, doch im Homebereich wird das nicht nötig sein. Die Protokollierung muss man auf jeden Fall aktivieren, denn sonst weiß man nicht, wer auf dem Server zugreift. In den Sicherheitskonten kann man den Zugriff festlegen - man kann bestimmen, ob anonymus oder der Zugriff nur für bestimmte Benutzer frei ist. Man kann auch die individuellen Meldungen oder eine Bannereinblendung generieren.

Veröffentlichung der Inhalte auf dem FTP Server
Wenn der Server installiert und konfiguriert ist, kann man die Inhalte veröffentlichen, und zwar so, dass man die Files in das Verzeichnis verschiebt. Den FTP Server kann man entweder browsen, oder aber per Shell öffnen. Wenn die DNS Auflösung zur Verfügung steht, kann man auch den Computername verwenden. Danach macht man eine mmc auf und erstellt ein virtuelles Verzeichnis mit dem definierten Zugriffspfad. Da kann man auch bestimmen, ob nur Lesezugriff erlaubt ist, oder ob man auch schreiben darf. Normalerweise gibt es  drei Hauptgründe, die den Zugriff verhindern: die Firewall, wenn der Port 20/21 nicht freigegeben ist, die falsche Konfiguration, wenn die Pfadangaben und Adressen nicht stimmen oder aber der Router, im Fall dass der FTP Server nicht in der demilitarisierten Zone ist. Wenn man einen bequemen Zugriff vom Web ermöglichen will, sollte man einen der vielen FTP Clients von Drittanbietern nützen, denn die Konsolenbefehle sind da deutlich schwächer. Wer dennoch auf die Konsole setzt, braucht für den Zugriff bestimmte Befehle. Viel schöner und einfacher klappt es mit dem Browser, denn da kann man Dateien hochladen, indem man auf Tools wie beispielsweise wiseftp zurückgreift. Da ist natürlich die Sicherheit, was die sensiblen Daten betrifft, zu schwach, doch es ist gut für Freeware- und Bilderaustausch geeignet. Doch ohne Firewall geht es trotzdem nicht. Wenn man die privaten Daten besser schützen will, kann man den Zugriff auch per Benutzername und Kennwort anpassen, was so gelingt, dass man den Haken bei anonymer Anmeldung entfernt