Fühlen: Unsere Gefühle beeinflussen!

Himmelhochjauchzend - tief betrübt. Die Gefühle schlagen Wellen in unserem Kopf und bringen uns so manches Mal aus dem Gleichgewicht. Die Balance zu halten, ist da gar nicht so einfach.


Gefühle - Keiner kann so recht erklären, was das ist und woher sie kommen. Psychologen sagen, Emotionen sind psychophysiologische Prozesse, also Vorgänge die sowohl seelisch als auch körperlich bedingt sind, die mit einer veränderten Wahrnehmung und Verhalten einhergehen. Nur, wieso haben wir Emotionen? Meistens sind sie für nichts gut, machen mehr Probleme als Nutzen und stürzen uns in die ein oder andere Sinnkrise, von der wir nachher behaupten, dass es doch eigentlich gar nicht so schlimm war, was da passiert ist. Doch die Emotionen schlagen manches Mal in die Höhe und wir können nichts anderes tun, als zu versuchen am Boden zu bleiben.
Eins ist aber sicher: Produkt seiner Emotionen zu sein, hilft kaum weiter.

Frauen Meister in Sachen Fühlen
Dass Frauen generell mehr mit Gefühlen zu tun haben ist bekannt. Sie scheinen sensibler und beschäftigen sich mehr mit ihrer Umwelt, können feinfühliger sein. Doch das schwache Geschlecht hat dafür mehr mit Angstzuständen zu tun. Das Wort Panikattacken ist im männlichen Wortschatz weitaus weniger verbreitet. Diese mittlerweile anerkannte Krankheit ist psychischer Natur und beschreibt den Zustand höchster Adrenalinproduktion in Alltagssituationen und kann mit Atemnot und Schwindel einhergehen. Frauen, die unter dieser Angsstörung leiden, wissen selbst nicht woher sie kommt und wie sie es bekämpfen können. Ein seelisches Ungleichgewicht, ein Schicksalsschlag, eine negativ erlebte Situation - all das kann, muss aber nicht der Auslöser für die Angstzustände sein. Plötzlich wird der tägliche Einkauf oder die Autofahrt zum Angstgegner.

Mit Leidenschaft durch den Tag
Doch Gefühle sind nicht nur schlecht. Sie können uns auch nutzen und unsere Aufmerksamkeit steigern. Denn nur, wenn ich etwas mit Leidenschaft mache, mache ich es mit hundertprozentiger Hingabe und Genauigkeit.
Das Gefühl von Liebe, eine Emotion, die uns Menschen ausmacht, ist wohl das schönste, was wir kennen und wenn wir ganz ehrlich sind, wollen wir es nicht missen. Die Gefühle machen uns zwar manches Mal blind vor Glück, doch eintauschen wollen würden sie keinesfalls.

Balance das A und O
So scheint es, dass die richtige Balance zwischen unseren Gefühlen der Weg zum Glück ist. Die Seele sollte uns nicht schwer auf dem Magen liegen, aber auch nicht hoch oben zwischen den Wolken schweben. Wichtig ist, dass wir uns ausgeglichen und ausgefüllt fühlen. Ein gesundes Selbstwertgefühl ist dabei sehr wichtig. Zufrieden mit sich selbst zu sein, sich zu akzeptieren, wie man ist, ist für viele Menschen leider alles andere als selbstverständlich. Großer Druck sowie Probleme führen oftmals zu Selbstzweifeln und schlussendlich dazu, dass sich dieser Mensch nicht mehr wohl in seiner Haut fühlt. Die Seele scheint aus dem Gleichgewicht zu geraten.

Auf sich selbst aufpassen
„Lass dich doch nicht so gehen, reiß dich zusammen!“ Dieser Spruch kann noch mehr auf die Palme bringen, als ohnehin schon, kommt er in einer höchst emotionalen Situation. Doch wer hätte gedacht, dass das Geheimnis wirklich darin liegt, die eigenen Gefühle nicht überschäumen zu lassen.
Sicherlich ist das einfacher gesagt als getan, doch mit ein paar Atemübungen oder Gedanken- Mantras lässt sich so etwas trainieren. Unwichtige Dinge nicht zu nah an sich herankommen zu lassen - das kann nicht jeder. So etwas muss man erst lernen.

Gesund leben
Unsere Gefühle haben aber nicht nur einen psychischen Hintergrund. Wie die Definition schon sagt, ist der Ausbruch von Gefühlen auch mit physischen Ursachen in Verbindung zu bringen.
Eine gesunde Ernährung, Sport wie Yoga oder regelmäßige Auszeiten helfen dem Körper und somit auch dem Geist und unserer Seele, die Balance wiederzufinden.
Viele Produkte rühmen sich derzeit mit den Zusätzen wie Wellness, Balance oder Spa. Allerdings tun es Obst, Gemüse und viel Wasser auch. Tees können ebenfalls zu einer positiven Ausgeglichenheit beitragen.
Also gilt: Wer sich wohl fühlt und ausgeglichen ist, blickt entspannter auf sein Leben und ist glücklicher.