Für Einstellungstests üben - Tipps

Für Einstellungstests üben kann sinnvoll sein, muss es aber nicht – je nach Beruf und Anforderung unterscheiden sich die Prüfungen extrem voneinander.


Viele Jobsuchende sind der Meinung, sie sollten für Einstellungstests üben, nicht immer ist dies anzuraten. Wer nicht gezielt innerhalb einer bestimmten Berufsgruppe sucht, tut sich selbst keinen Gefallen, wenn er die unterschiedlichsten Prüfungsfragen aller möglicher Sparten trainiert. Nicht nur, dass es verloren Zeit bedeutet, es kann auch im Prüfungsfall zu Verwirrung führen.

 

Für Einstellungstests üben – was effektiv ist

  • Jeder, der ernsthaft einen Arbeitsplatz sucht, möchte sich möglichst gut präsentieren. Dazu gehört in den Augen vieler neben der passenden Kleidung und dem richtigen Auftreten auch eine entsprechende Vorbereitung, die das für Einstellungstests üben mit einschließt. Doch hierbei gibt es einige Dinge, die nicht vergessen werden sollten.

 

  • Einstellungstests haben ihre Tücken, auch wenn es sinnvoll ist, sich auf allgemeine Fragen vorzubereiten. Kaum ein Personalchef ist erfreut, wenn sich ein möglicher Kandidat als in der Allgemeinbildung völlig unbedarft entpuppt und er die einfachsten Fragen nicht beantworten kann. Dabei ist es egal, ob eine gute Allgemeinbildung für die ausgeschriebene Stelle notwendig ist oder nicht.

 

  • Sowohl im Internet als auch in den Fachabteilungen von Buchhandlungen und Bibliotheken gibt es ausreichend Material, mit dem der Arbeitssuchende für Einstellungstests üben kann.

Was für Einstellungstests geübt werden sollte

  • Wer für Einstellungstests üben möchte, sollte sich, als Erstes klar machen, für welchen Job er sich bewerben will. Jede Berufsgruppe hat ihre spartenspezifischen Fragebogen, bei Kenntnissen zu vieler unterschiedliche Berufszweige kann es passieren, dass in einer Prüfungssituation das mühsam antrainierte Wissen plötzlich durcheinandergerät und Fragen nicht mehr verstanden beziehungsweise falsch verstanden werden.

 

  • Die fachliche Übung sollte erst dann beginnen, wenn ein Test wirklich bevorsteht. Werden fachspezifische Fragebogen perfekt beantwortet, stellen sich Personalchefs in der Regel die Frage, ob der Kandidat mit Prüfungsbögen geübt hat oder ob er wirklich über dieses Wissen verfügt.

 

  • Ist das Wissen antrainiert und stammt nicht von echten Fachkenntnissen, erkennen gute Führungskräfte dies sofort, spätestens mit Beginn der Zusammenarbeit. Was nicht nur extremen Leistungsdruck bedeutet, „perfekte“ neue Mitarbeiter bekommen meistens auch keine der üblichen Karenzzeiten zugestanden.

 

  • Ehrlichkeit beim Ausfüllen eines Fragebogens bringt auf jeden Fall mehr als auswendig lernen, um das eigene Können deutlich besser darzustellen, als es in Wirklichkeit ist – wobei etwas „trommeln“ dazugehört, man sollte dies nur nicht übertreiben.