Wie der Name schon sagt, ist das Fastenwandern eine Kombination aus Fasten und Wandern.
Der Effekt des Fastens ist durch die viele Bewegung so sogar noch intensiver. Denn beim Wandern wird der ganze Körper beansprucht, gleichzeitig handelt es sich dabei aber um eine sanfte Bewegung, die die Gelenke schont.
Leistungsfähigkeit steigern
Der Körper wird durch das Fasten gereinigt und entschlackt, der Körper ist entspannter und sogar leistungsfähiger – schließlich muss er keine Energie aufwenden, um zu verdauen. Durch das Wandern wird gleichzeitig der Kopf frei. Denn schon beim Fasten kommt man innerlich zur Ruhe. In der Natur beim Wandern regeneriert sich nicht nur der Körper, auch der Geist kann sich erholen.
Typischer Tagesablauf
Das Fastenwandern wird meist von einer qualifierten Person angeführt, entweder macht man bei einer mehrtägigen Tour mit oder nimmt am Programm eines Fastenhauses teil. Mit der Gruppe wandert man zwischen sechs und 20 Kilometer – und das bei jedem Wetter. Zwischendrin werden Pausen gemacht. Solche Fastenwanderungen werden das ganze Jahr über sowohl im In- als auch im Ausland angeboten. Als Verpflegung gibt es morgens und unterwegs meist Wasser, Kräutertee und Molke. Auf der Wanderung gibt es außerdem Saft und eventuell ein wenig Honig für jeden.
Abends stärkt man sich mit Gemüsebrühe, Tee oder Wasser. Mit dem Abfasten beginnt man am letzten Abend zum Beispiel mit einem Apfel oder einem kleinen Salat.
Die richtige Vorbereitung
Schon einige Tage vor dem Fastenwandern sollte man auf alle tierischen Produkte, Koffein, Alkohol und Nikotin verzichten. Stattdessen sollte man einige Tage nur rohes Obst und Gemüse essen.
Menschen, die schon öfter gefastet haben, können auch bereits einige Tage vorher mit dem Fatsen beginnen. Schließlich sind die ersten Tage stets etwas kritisch. Viele verstehen das Fastenwandern als einen guten Zeitpunkt, sein Leben umzustellen, also sich gesünder zu ernähren und sich mehr zu bewegen. Eine Woche des Fastenwanderns ist dafür ein guter Anfang. Schließlich werden dabei Gefäßablagerungen abgebaut, der Bewegungsapparat wird genau wie das Herz und der Kreislauf stark entlastet. Da der Stoffwechsel angeregt wird, werden außerdem Giftstoffe ausgeschwemmt. Die Pfunde purzeln nur so dahin.
Wer kann Fastenwandern?
Generell können nur gesunde Menschen Fastenwandern. Menschen mit Schilddrüsenüberfunktion, Bluter, Diabetker des Typs 1, Krebserkrankte, Schwangere oder Stillende sollten darauf lieber verzichten.