Für Fortgeschrittene: Fastenwandern

Schon normales Fasten hilft dabei, den Körper zu reinigen. Möchten Sie diesen Effekt noch steigern, sollten Sie vielleicht einmal Fastenwandern ausprobieren.


Wie der Name schon sagt, ist das Fastenwandern eine Kombination aus Fasten und Wandern. Der Effekt des Fastens wird durch die viele Bewegung während der Kur noch intensiviert. Denn beim Wandern wird der ganze Körper beansprucht. Gleichzeitig handelt es sich dabei aber um eine sanfte Bewegung, die die Gelenke schont und den Kreislauf nicht zu sehr belastet.

Leistungsfähigkeit steigern

  • Der Körper wird durch das Fasten gereinigt und entschlackt, der Körper ist entspannter und sogar leistungsfähiger – schließlich muss er keine Energie aufwenden, um zu verdauen. Durch das Wandern wird gleichzeitig der Kopf frei. Denn schon beim Fasten kommt man innerlich zur Ruhe. In der Natur beim Wandern regeneriert sich nicht nur der Körper, auch der Geist kann sich erholen.
  • Generell sollten allerdings nur rundum gesunde Menschen fastenwandern. Menschen mit
    Schilddrüsenüberfunktion, Bluter, Diabetker des Typs 1, Krebserkrankte,
    Schwangere oder Stillende sollten darauf lieber verzichten.

Typischer Tagesablauf

  • Das Fastenwandern wird meist von einer qualifierten Person angeführt. Entweder macht man bei einer mehrtägigen Tour mit oder nimmt am Programm eines Fastenhauses teil. Mit der Gruppe wandert man zwischen sechs und 20 Kilometer – und das bei jedem Wetter. Zwischendrin werden immer wieder Pausen gemacht.
  • Solche Fastenwanderungen werden das ganze Jahr über sowohl im In- als auch im Ausland angeboten. Als Verpflegung nimmt man morgens und unterwegs meist Wasser, Kräutertee und Molke zu sich. Auf der Wanderung gibt es außerdem Saft und eventuell ein wenig Honig für jeden. Abends stärkt man sich mit Gemüsebrühe, Tee oder Wasser. Mit dem Abfasten beginnt man am letzten Abend, zum Beispiel mit einem Apfel oder einem kleinen Salat.


Die richtige Vorbereitung zum Fastenwandern

  • Schon einige Tage vor dem Fastenwandern sollte man auf alle tierischen Produkte, Koffein, Alkohol und Nikotin verzichten. Stattdessen sollte man einige Tage nur rohes Obst und Gemüse essen. Menschen, die schon öfter gefastet haben, können auch bereits einige Tage vor dem Wandern mit dem Fasten beginnen. Schließlich sind die ersten Tage einer Fastenkur stets etwas kritisch.
  • Viele verstehen das Fasten als einen guten Zeitpunkt, das Leben umzustellen, also sich gesünder zu ernähren und sich mehr zu bewegen. Eine Woche des Fastenwanderns ist dafür ein guter Anfang. Schließlich werden dabei Gefäßablagerungen abgebaut, der Bewegungsapparat wird genau wie das Herz und der Kreislauf stark entlastet. Da der Stoffwechsel angeregt wird, werden außerdem Giftstoffe ausgeschwemmt.