Die Anlässe ein großes Fest auszurichten, sind zahlreich: die eigene Hochzeit, die Silberhochzeit der Eltern, der Hochschulabschluss oder die erste feste Anstellung. Dabei geht es – je nach Anzahl der geladenen Gäste – mehr oder weniger festlich zu. Um jedoch bei jeder Feier den Überblick nicht zu verlieren und Streitereien zwischen Familienmitgliedern zu vermeiden, sind Tischkarten Pflicht. Diese sind ganz schnell selbst gemacht.
Dem Anlass angemessen
Beim Tischkarten basteln kann man viel oder wenig Arbeit investieren. Dem Anlass angemessen, sollten auch die Tischkarten den passenden Rahmen bieten. Für eine kleine Geburtstagsfeier im privaten Kreis genügen Kärtchen aus schlichtem weißem Papier. Sollen Tischkarten für eine Hochzeit gestaltet werden, sollte es hingegen schon edleres Papier mit feinen Prägungen sein. Schließlich werden die Tischkärtchen oft als kleine Erinnerung mit nach Hause genommen.
Individuell angepasst
Kennen Sie alle Gäste persönlich, können auch die Tischkarten sehr individuell gestaltet werden. Tante Helga mag es zu stricken? Dann setzen Sie doch ein Wollknäuel-Motiv auf ihre Tischkarte. Onkel Peter liebt seinen PC über alles? Warum gestalten Sie seine Tischkarte nicht in Form einer e-mail?
Statt Papier....
Besonders außergewöhnlich wird es, wenn statt Paper andere Materialien verwendet werden. Auf Hochzeiten sehr beliebt sind Tischkarten, die aus pflanzlichen Bestandteilen angefertigt wurden. Ideal sind Bananenblätter, die mit einem silberfarbenen Stift beschriftet und auf die Platzteller gelegt werden. Nicht ganz so edel, dafür aber ausgefallen sind Tischkarten auf Mini-Leinwänden oder Glasscheiben. Auch Tapetenreste können als Basis einer originellen Tischkarte dienen.
Alternative zu herkömmlichen Tischkarte
Wer keine Tischkarten basteln möchte, hat auch andere Möglichkeiten, die Gäste an den Tischen zu platzieren. So können Sie beispielsweise ein großes Poster mit allen Tischen und Namen gestalten, das am Eingang platziert wird. Alternativ können Sie jedem Gast eine Tischnummer zuweisen, sodass er sich seinen Platz selbst sucht. Diese Methode ist allerdings mit einem gewissen Risiko verbunden, wenn sich zwei Streithähne plötzlich gegenübersitzen müssen.