Funkmeldempfänger: Funktionsweise und Verwendung

Funkmeldempfänger finden auch in digitaler Form bei Feuerwehren und Rettungsdiensten vielfältige Verwendung und haben andere Alamierungsformen ersetzt.


Funkmeldeempfänger werden von Freiwilligen Feuerwehren und Hilfsorganisationen zur Alarmierung ihrer Helfer verwendet. Allgemein sind noch analoge Geräte im Einsatz, doch wird die – für die Kommunen kostspielige - Umstellung auf den digitalen Datenverkehr angestrebt. An die umgangssprachlich als Piper oder Piepser bezeichneten Funkmeldeempfänger wird von der Einsatzzentrale ein Signal ausgestrahlt. Dabei können mehrere Funkkreise benutzt werden. Die Funkmeldeempfänger haben fast überall den einstigen Sirenenalarm ersetzt. Der hatte den Nachteil, dass mehr Gaffer als Helfer angelockt wurden.

 

 

Erste Anwendungen von Funkmeldeempfänger vor sechzig Jahren

  • Entwickelt wurden solche Funkmeldeempfänger vor sechzig Jahren in den USA. Sie sollen erstmals zur Alarmierung von Ärzten genutzt worden sein. Auch heute noch gibt es in Deutschland Systeme, die innerhalb von Krankenhäusern dazu genutzt werden. Allgemein ist diese Nutzung aber wegen des Rückganges der analogen Systeme rückläufig.

 

  • Und auch bei den Feuerwehren und Hilfsorganisationen wird darüber nachgedacht, ob es nicht kostengünstiger ist, statt einer teuren Umstellung auf digitale Funkmeldeempfänger die Alarmierung durch SMS vorzunehmen. Allerdings warnen Fachleute, dass bei Großschadenslagen die Mobilfunknetze schnell überlastet sein können. Funkmeldeempfänger werden in Deutschland über den alleinigen Anbieter emessage betrieben.

 

Verwendung auch in Dienstleistungsbetrieben und Industrie

  • Funkmeldeempfägner werden außer im Amateurfunk auch in Dienstleistungsbetrieben, wie etwa dem Speditionsgewerbe, aber auch in der Industrie eingesetzt. Auch der Straßendienst von Ländern und Kommunen benutzt solche Geräte. Der Träger eines solchen Gerätes wird akustisch und optisch alarmiert. Dazu können Vibrationen kommen. Bei digitalen Geräten ist zusätzlich eine Lautsprecherdurchsage möglich.

 

  • Die Mobilfunktechnik hat in den letzten zehn Jahren eine sich überstürzende Entwicklung durchgemacht. Das gilt auch für Alarmierungsgeräte, die von zahlreichen Anbietern in kaum mehr überschaubarer Fülle auf den Markt geworfen werden. Andererseits sind viele Funksysteme schon wieder vom Markt verschwundne. Da bleibt die weitere Entwicklung abzuwarten

 

Zuverlässige Alarmierung

  • Funkmeldeempfänger haben den Vorzug, die Alarmierung überaus zuverlässig ist. Sirenen und Lautsprecherdurchsagen können überhört werden. Die in Krankenhäusern und Industriebetrieben früher üblichen Lichtsignale werden übersehen oder falsch gedeutet.

 

  • Bei modernen Geräten lassen sich Information über die Art des Unglücks und dessen Ort integrieren. Da außerdem mehrere Funkkreise möglich sind, können auf diese Weise gezielt nur die Helfer alarmiert werden, die tatsächlich gebraucht werden. Angesichts der kurzen Fristen für das Erreichen des Einsatzortes in den Rettungsdienstgesetzen ist das sehr bedeutungsvol