Furunkel bei Kindern

Die Entzündungen von Furunkeln, den kleinen Eiterknötchen, die sich unter der Haut an der Haarwurzel bilden, sind besonders für Kinder eine echte Qual. Furunkel bei Kindern können auf ein geschwächtes Immunsystems hindeuten.


Da Furunkel sich entzünden können und auch ordentlich wehtun, leiden besonders Kinder unter den kleinen Eiterknötchen, die sich unter der Haut an der Haarwurzel bilden. Da meist Bakterien der Auslöser sind, können Furunkel bei Kindern auf eine Schwächung des Immunsystems hindeuten. Auch ein Mangel an Hygiene begünstigt die Bildung der eitrigen Entzündungen an den Haarwurzeln. 

Vorsicht bei Fieber

Die Haut juckt und ist geschwollen. Sie sollten es allerdings vermeiden, dass Ihre Kinder daran kratzen, denn wird das Furunkel unfachmännisch geöffnet, kann es zu einer unschönen Narbenbildung kommen. Ist die Entzündung besonders schwer, können die Furunkel auch von schwerem Fieber begleitet werden. In solchen Fällen sollten Sie dringend einen Arzt aufsuchen. Dieser wird Ihrem Kind Antibiotika verschreiben, das Sie ihm auch trotz Ihrer eventuellen Vorbehalte gegen Antibiotika geben sollten. Denn gerade bei Furunkeln im Gesicht können die Bakterien auch gerne das Gehirn angreifen. 

 

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Möglichkeiten zur Behandlung auf homöopathischer Basis
Treten die Furunkel häufiger auf, sollten Sie den Urin Ihres Kindes untersuchen lassen. Denn manchmal stehen die Entzündungen auch im Zusammenhang mit Diabetes. Wenn es sich aber eher um wenige Furunkel handelt, können Sie mit homöopathischen Mitteln den Heilungsprozess der eitrigen Entzündungen an der Haarwurzel unterstützen. Neben Anikakügelchen, die eine entzündungshemmende Wirkung haben, können Sie die Furunkel auch mit Waldbingelkrautsalbe behandeln. Lassen Sie die Salbe ruhig über Nacht einwirken. Sie mindert die Bildung von Eiter und lässt die Haut abschwellen. Um die regenerative Wirkung der Haut zu unterstützen, kann man hier auch mit Heilerde arbeiten.