Gartenteich Wasser Qualität

Damit die Fische und Pflanzen in Ihrem Gartenteich gesund bleiben, muss unbedingt auf die Gartenteich Wasser Qualität Wert gelegt werden.


Jeder, der einen Gartenteich sein Eigen nennt, sollte sich über die Wasserqualität desselbigen Gedanken machen. Denn die Gesundheit von Pflanzen und Fischen ist ganz entscheidend von der Sauberkeit des Wassers abhängig. Leider legen viel zu wenige Hobbygärtner Wert auf die regelmäßige Pflege des Teiches. Allerorten erblickt man Biotope mit grauem, trübem oder gar bläulich verfärbtem Wasser. So ein trüber Anblick ist jedoch nicht nur ziemlich erbärmlich, sondern kann auch zum schleichenden Teichtod führen.

Wasserwechsel
Da ein Gartenteich ein künstlich angelegtes Biotop ist, fehlt der regelmäßige Wasseraustausch, der auch für die Selbstreinigung nicht unerheblich ist. Daher sollten Hobbygärtner im Frühjahr und Herbst circa 30 bis 50 Prozent des Teichwassers mit frischem Leitungswasser oder gesammeltem Regenwasser austauschen. So werden Abfallstoffe und Algennährstoffe entfernt.

PH-Wert und Härtegrad
Einer der wichtigsten Faktoren, der anzeigt, ob alles im grünen Bereich ist, ist der pH-Wert. Dieser ist das Maß für den Säuregehalt des Wassers. Experten empfehlen einen Wert zwischen 6,5 und 8. Ein zu niedriger Wert kann sich schädigend auf die Fische auswirken, während ein zu hoher Wert Algenwachstum begünstigt. Während des Tages ist der Ph-Wert Schwankungen unterworfen. So ist er nachts niedriger, da zu diesem Zeitpunkt Fische und Pflanzen Co2 abgeben, welche den pH-Wert absinken lässt. Tagsüber hingegen verbrauchen die Pflanzen beim Wachstum Kohlendioxid, es entsteht Sauerstoff. Ein erhöhter Sauerstoffanteil wiederum lässt den pH-Wert ansteigen. Auch der Härtegrad des Wasser spielt eine Rolle, hier sollte ein Wert von 4 angestrebt werden.

Gartenteich Wasser Qualität erhöhen
Wenn die Außentemperaturen steigen, erwärmt sich auch der Teich. Darunter leidet zunächst die Wasserqualität und schließlich auch die pflanzlichen und tierischen Bewohner des Teichs. Mithilfe verschiedener dekorativer Maßnahmen lässt sich die Wasserqualität steigern. So lassen Wasserfälle, Springbrunnen oder Bachläufe nicht nur den optischen Genuss wachsen, sondern verbessern zudem die Beschaffenheit des Wassers. Auch mithilfe biologischer Wasseraufbereiter ist eine Qualitätssteigerung möglich. Da die Selbstreinigung im Gartenteich meist nur unzureichend ablaufen kann, sollte sie künstlich unterstützt werden. Speziell gezüchtete Teichbakterien können große Mengen organischer und anorganischer Schadstoffe binden, ohne den natürlichen Lebensraum wichtiger Mikroorganismen zu zerstören oder gar das natürliche Gleichgewicht des Teiches zu beeinträchtigen. Besonders Teiche mit hohem Fischbesatz sollten in ihrem biologischem Kreislauf unterstützt werden.

Gartenkalender führen
Um auch den Überblick über alle etwaigen Veränderungen behalten zu können, empfiehlt sich das regelmäßige Führen eines Gartenkalenders, in dem die Wasserwerte eingetragen werden. Hierfür kommt entweder der Schnelltest per Teststäbchen oder der Tröpfchentest infrage. Ersterer funktioniert einfach und unkompliziert. Die einzelnen Werte werden farblich dargestellt, sodass mansofort feststeht, ob alles im Rahmen liegt. Aufwendiger, dafür aber auch präziser ist der Tröpfchentest, bei dem mit einem Teströhrchen Wasserproben genommen werden. In der Regel genügt der Schnelltest, lediglich Koiteiche oder Gartenteiche mit sensiblen Bewohnern sollten regelmäßig genau auf ihre Gartenteich Wasser Qualität hin überprüft werden.