Sie haben eine Einladung von alten Bekannten bekommen, die Sie schon seit einigen Jahren nicht gesehen haben? Oder der Chef feiert Hochzeitstag und hat Sie dazugebeten?
Es ist gemeinhin üblich, eine Kleinigkeit zu besorgen, die zeigt, dass Sie sich über die Einladung gefreut haben und gern zu Besuch bei dem anderen sind. Jetzt bleibt nur die Frage nach dem angemessenen Gastgeschenk.
Symbolischer Tischschmuck
Blumen sind sehr beliebt, doch Vorsicht, aus einer netten Geste kann schnell ein Affront gegen den Gastgeber werden, wenn man die Symbolik nicht beachtet. So können gelbe Nelken Verachtung ausdrücken, weiße Lilien bedeuten Abschied und Trauer und sollten deshalb nicht als Gastgeschenk in Erwägung gezogen werden. Perfekt ist ein bunter Strauß mit einer Vielfalt verschiedener Blumen. ideal ist natülich, wenn Sie die Lieblingspflanzen des Gastgebers kennen und ihm so eine besondere Freude machen können. Alternativ können Sie auch ein fertiges Gesteck oder eine Zimmerpflanze verschenken.
Alkoholische Mitbringsel
Auch hier müssen Sie wieder Ihr Geschenk auf den Geschmack des Gastgebers abstimmen. Bringen Sie einen teuren Whiskey mit, obwohl Sie wissen, dass der Gastgeber keinen Alkohol trinkt, kann das für Unmut sorgen.
Wein ist bei vielen überaus beliebt und daher auch ein gutes Gastgeschenk. Sind Sie selbst als auch der Gastgeber passionierte Liebhaber des alkoholischen Traubensafts können Sie auch einen älteren Tropfen verschenken. Hierbei müssen Sie aber vorher sicherstellen, dass der gute Tropfen noch genießbar ist.
Musikalische Untermalung
Sie haben einen neuen Künstler entdeckt, den Sie auch Ihren Freunden nicht vorenthalten möchten?
Dann verschenken Sie doch eine CD des entsprechenden Sängers. So teilen Sie nicht nur ein gemeinsames Hobby, sondern haben auch gleich für eine musikalische Untermalung des Abends gesorgt. Gleichzeitig stellen Sie so sicher, dass die Musik auch Ihren persönlichen Geschmack trifft.
Mit leeren Händen kommen
Aber nicht immer ist ein Gastgeschenk auch angebracht. So etwa bei Firmenjubiläen oder Treffen, die regelmäßig abgehalten werden, etwa dem Skat-Abend am Donnerstag Abend.
Oft sagt der Gastgeber auch, dass man nichts mitbringen soll. Dahinter steckt oft die Angst vor Staubfängern oder anderen ungeliebten Mitbringseln, die wenig zweckmäßig sind. In so einem Fall müssen Sie abwägen, ob die Aufforderung „einfach so zu kommen“, wirklich ernst gemeint ist. Im Zweifelsfall können Sie einfach am Ende des Abends eine Gegeneinladung aussprechen, denn auch die ist ein gelungenes Gastgeschenk.