Gasverbrauch ermitteln: So berechnen Sie Ihren durchschnittlichen Verbrauch

Da die Energiekosten immer höher steigen, sollte man einmal im Jahr seinen Gasverbrauch ermitteln, um seine Kosten im Auge zu behalten.


Zuerst überlegen Sie sich, woran sich Ihr durchschnittlicher Verbrauch orientieren soll. Am sinnvollsten ist es hier, einen Verbrauch entweder pro Monat oder pro Quadratmeter Wohnfläche zu berechnen. Am einfachsten wird der Gasverbrauch ermittelt, wenn Sie sich Ihre letzte Gasrechnung anschauen. Dort können Sie Ihren Gesamtjahresverbrauch ablesen. Wenn sie den monatlichen Gasverbrauch ermitteln wollen, teilen Sie einfach den Gesamtverbrauch durch die Anzahl der Monate, also durch zwölf, und sie erhalten den durchschnittlichen Verbrauch pro Monat. Möchten sie pro Quadratmeter Wohnfläche Ihren Gasverbrauch ermitteln, so teilen Sie den Gesamtjahresverbrauch durch die Höhe der Quadratmeter ihrer Wohnfläche. Haben sie die letzte Abrechnung nicht zur Hand, können Sie bei Ihrem Anbieter anrufen und dort nachfragen, dies ist natürlich die einfachste Lösung.

 

 

Zur Orientierung: Richtwerte verwenden

  • Sie haben Ihren Gasverbrauch ermittelt, sind aber der Meinung, Ihr Gasverbrauch ist zu hoch, gibt es Richtwerte, an denen Sie sich orientieren können. Es wird unterschieden zwischen Singlehaushalten, Paaren, Familie und Großfamilie. 

 

  • Der durchschnittliche Gasverbrauch pro Jahr liegt so zum Beispiel beim Single zwischen 2.300 und 5.000 Kilowattstunden, bei den Paaren sind es circa 10.000 Kilowattstunden, die Familie verbraucht ungefähr 30.000 Kilowattstunden und die Großfamilie sogar 45.000 Kilowattstunden. 

 

  • Nimmt man dann den durchschnittlichen Gasverbrauch von 190 bis 3.750 Kilowattstunden im Monat, dann kann man sehr leicht mit seinem ermittelten Gasverbrauch vergleichen, ob man in der Norm liegt oder zu viel verbraucht.

 

So kann man sparen: Altbausanierung spart bis zu 25% Energiekosten

  • Beim Vergleich, ob sie nun zu viel verbrauchen, spielt es natürlich eine wichtige Rolle, welchen Energiestandard Ihr Haus besitzt. So verbraucht man natürlich in einem Altbau fast 25 Prozent mehr Energie, als in einem Neubau oder einem Passivhaus.

 

  • In der Regel ist eine Überlegung, seinen Altbau durch energetische Maßnahmen, wie Wärmedämmung aufzuwerten, sehr viel Geld wert, da sich die Mehrkosten der Umbaumaßnahme sehr schnell amortisieren. Und bei steigenden Gaspreisen heizt man so wenigstens nicht die Umwelt auf, sondern die Wärme bleibt in den eigenen vier Wänden. 

 

  • Seinen Gasverbrauch ermitteln ist somit bares Geld wert. Um weiter den Überblick zu behalten, kann man auch monatlich den Zählerstand notieren.