Geburt - Vorfreude auf das große Ereignis

Eine Geburt ist schlussendlich der Höhepunkt der neunmonatigen Schwangerschaft und verändert das gesamte Leben


Die letzten Wochen der Schwangerschaft versetzen die meisten zukünftigen Mütter in eine Phase zwischen Vorfreude und zugleich großer Unsicherheit. Habe ich an alles gedacht? Wie stark werden die Geburtsschmerzen sein? Bin ich gut vorbereitet? Eine Geburt ist schlussendlich der Höhepunkt der neunmonatigen Schwangerschaft und verändert das gesamte Leben. Speziell die bevorstehenden Geburtsschmerzen machen vielen Erstgebärenden Angst. Im Allgemeinen machen sich die angehenden Eltern stets zu viele Sorgen, was aber bei Erstgebärenden durchaus verständlich ist. Sobald die Wehen einsetzen, sind jedoch alle bisherigen Zweifel und Ängste vergessen, die Frau konzentriert sich erfahrungsgemäß meist nur auf die Bewältigung des Wehenschmerzes. Da eine Entbindung auch durchaus schon vierzehn Tage vor dem eigentlich errechneten Termin durch frühzeitige Wehen oder einem Blasensprung ausgelöst werden kann, sollte die gepackte Kliniktasche bereits ab dem achten Monat sicherheitshalber bereitstehen.

Geburtsvorbereitung
Eine gute Vorbereitung auf die Geburt ist stets von Vorteil. In vielen Kliniken werden Geburtsvorbereitungskurse von den dort praktizierenden Hebammen angeboten und geleitet. Die Vorbereitung auf eine natürliche Geburt hat zum Ziel, den werdenden Müttern und auch Vätern die Angst vor den Geburtsschmerzen zu nehmen. Die hier vorgestellten Methoden, beispielsweise die richtige Atemtechnik oder Massagetechniken, werden in den Kursen geübt. Ferner beantworten Hebammen während der Kurse alle aufkommenden Fragen bezüglich der Geburt und der nachfolgenden Stillzeit. Auch die Kurs begleitende Beckenbodengymnastik kann Gebärenden eine Erleichterung während der Geburt verschaffen.

Geburtsort und Geburtstechniken
In den letzten Jahren entwickelten sich vielfältige Möglichkeiten, um ein Kind zur Welt zu bringen. Eltern sollten sich daher über die Angebote vor Ort gründlich informieren. Bevorzugt werden heutzutage Kinder in einer Frauenklinik geboren. Aber auch eine Hausgeburt wird des Öfteren gern in Anspruch genommen, vorausgesetzt, dass es sich um keine Risikogeburt handelt. Spezielle Informationsabende in den Frauenkliniken sollen werdenden Eltern die noch offenen Fragen beantworten. Auch eine Kreißsaalbesichtigung gehört zum Programm, sofern dieser nicht gerade belegt ist.

Sobald sich die Eltern für einen Geburtsort entschieden haben, sollten sie sich weiterhin über die verschiedenen Geburtstechniken informieren. Auch hier haben Schwangere die Wahl zwischen einem reichhaltigen Angebot an Möglichkeiten, unter anderem eine Wassergeburt, das Gebärbett oder der Gebärhocker.