Geburtstermin berechnen - Freudiger Blick in die Zukunft

Bis zur Geburt vergehen nach der Zeugung im Schnitt 266 Tage. Wann es soweit ist, können Sie ganz einfach selbst herausfinden: Anhand der Naegele-Regel lässt sich der erwartete Geburtstermin berechnen.


Sobald die Schwangerschaft festgestellt wurde, stellt sich eine schwerwiegende Frage: Wann wird der kleine Erdenbürger das Licht der Welt erblicken? Der exakte Termin lässt sich natürlich nicht voraussagen. Einen Richtwert aber erhalten Sie mit dem Besuch beim Gynäkologen. Wenn Sie möchten, können Sie allerdings auch selbst den Geburtstermin berechnen. Alles, was Sie dazu brauchen, ist eine einfache Formel.

Medizinische Grundlagen

  • Am genauesten lässt sich der Geburtstermin bestimmen, wenn der Zeitpunkt der Zeugung bekannt ist. Dies ist allerdings nur in den seltensten Fällen der Fall. Aus diesem Grund ist es wichtig, einige wesentliche Zusammenhänge zu verstehen.
  • Obwohl er zeitlich vor dem Zeitpunkt der Zeugung liegt, gilt der erste Tag der letzten Monatsblutung als der erste Tag der Schwangerschaft. Schwanger werden können Sie erst 14 Tage später. Zwischen der Zeugung und der Geburt liegen im Durchschnitt 266 Tage.
  • Das wiederum bedeutet, dass aus den 38 Wochen, die ein Baby zu seiner Entwicklung benötigt, insgesamt rund 280 Tage - also knapp 40 Schwangerschaftswochen oder neun Monate - Wartezeit werden.

So lässt sich der Geburtstermin berechnen

  • Ist Ihnen der Zeitpunkt der Empfängnis bekannt, können Sie den Geburtstermin Ihres Kindes anhand folgender Formel errechnen: Ziehen Sie vom Datum der Befruchtung zunächst sieben Tage und dann weitere drei Monate ab.
  • Diese Berechnung liefert Ihnen ein Ergebnis, das in der Vergangenheit liegt. Das errechnete Datum lässt sich jedoch ganz einfach korrigieren: Schlagen Sie nun noch einmal ein Jahr drauf und schon erhalten Sie den potentiellen Geburtstermin.
  • Der Geburtstermin Ihres Kindes lässt sich auch durch die Naegele-Formel errechnen. Diese wird immer dann angewandt, wenn der Zeugungszeitpunkt nicht bekannt ist. In diesem Fall addieren Sie sieben Tage zu dem ersten Tag der letzten Regel hinzu. Hiervon ziehen Sie nun drei Monate ab, bevor Sie erneut ein Jahr hinzuaddieren.

Genaue Vorhersage nicht möglich

  • Auch mit der Kenntnis des exakten Zeugungstermins ist es nicht möglich, den tatsächlichen Geburtstermin zu berechnen. Die ermittelten Daten können lediglich als Richtwert interpretiert werden.
  • Liegt die Dauer Ihres Zyklus nicht bei den angenommenen 28 Tagen, sorgt dies für eine beträchtliche Unsicherheit und macht eine weitere Anpassung möglich. Die Abweichung kann ganz einfach in die Berechnung einbezogen werden, indem die fehlenden oder zusätzlichen Tage hinzugerechnet oder abgezogen werden.