Gefahren von Diäten

Viele Menschen sind sich der Gefahren von Diäten nicht bewusst und welchem Risiko sie sich aussetzen an einer Essstörung zu erkranken. Man sollte vorsichtig mit Diäten umgehen. Wer viele Abnehmkuren anfängt, läuft Gefahr eine Essstörung zu entwickeln. Sport und eine gesunde Ernährung sind besser geeignet, um schlank zu werden.


Diäten an sich helfen, wenn überhaupt, nur kurzfristig das Gewicht zu reduzieren. Früher oder später setzt der JoJo-Effekt ein und treibt das Gewicht wieder in die Höhe. Wer sich immer wieder mit dem Abnehmen beschäftigt, übersieht die Gefahren von Diäten. Denn nimmt der Kampf mit den Kilos einen Großteil des Alltags ein, ist die Wahrscheinlichkeit an einer Essstörung zu erkranken sehr hoch.

Gesund und schlank bleiben
Viele Produkte, die besonders schlank oder fit machen sollen, bewirken eher das Gegenteil. Wer sich von Anfang an ausgewogen ernährt und Sport treibt, wird nicht übermäßig dick werden. Es werden vielleicht hier und da mal ein paar Pfunde zu viel, aber oft regelt sich das nach ein paar Monaten wieder. Nach vielen Abmagerungskuren oder langem ungesunden Essverhalten ist dies leider nicht mehr der Fall, da der Körper oft die Hungergefühle falsch deutet, keine mehr vorhanden sind oder das Gehirn nur aus Gewohnheit, Langeweile oder Trauer Hunger meldet. Da viele Essstörungen auf tiefer gehende seelische Probleme zurückzuführen sind, ist es wichtig mit Kindern, Freunden und Ehepartnern über Probleme und Gefühle zu reden. Vor allen Dingen sollte man Kinder nicht unter einen zu hohen Leistungsdruck setzen.

 

Kalorien sind lebensnotwendig
Die richtige Ernährung ist wichtig für die Gesundheit und das Wohlbefinden. Ernährt man sich unausgeglichen, sind Mangelerscheinungen und Krankheiten vorprogrammiert. Eine gewisse Menge an Fett und Kalorien ist lebensnotwendig. Der Körper ist auf die Energie angewiesen, um funktionieren zu können. Fette halten nicht nur den Körper am Laufen, sie sind auch nötig, um Vitamine verdauen zu können. Ein Salat ohne etwas Öl hilft einem also nicht viel, wenn es darum geht, gesund zu bleiben. Denn die Vitamine werden wieder ausgeschieden, ohne im Körper eine nützliche Funktion erfüllt zu haben. Grundsätzlich aber gilt: Viel hilft nicht viel. Große Mengen Nahrungsmittel, die zudem noch Zucker und Fett enthalten, bewirken auf Dauer nur eines – Fettpolster und Röllchen. Ein 16-jähriges Mädchen beispielsweise benötigt zwischen 1300 und 1500 Kalorien im Grundumsatz pro Tag. Dieser Grundumsatz beschreibt nur den Bedarf an Kalorien, den ein Körper im wachen Ruhezustand, das heißt, bei Bewusstsein aber ohne Bewegung, benötigt, um alle lebenswichtigen Prozesse, wie Regulation der Körpertemperatur, Herzschlag und Gehirnaktivität, aufrecht zu erhalten. Bei körperlicher Betätigung (auch leichter) steigt der Bedarf an Kalorien an.