Gegen explodierende Briefkästen: Der Nachsendeauftrag

Ein Umzug ist chaotisch und anstrengend genug. Schön, dass die Post alle Briefe an die neue Adresse nachschickt. Und das ganz einfach und bequem mit dem Nachsendeauftrag!


Ein wichtiges A und O, wenn ein Umzug ins Haus steht, ist der Nachsendeauftrag. Damit Ihnen keine wichtige Post oder Mahnungen durch den Ortswechsel entgehen und große Folgen nach sich ziehen, sollten Sie frühzeitig einen solchen Antrag bei Ihrer Post stellen. Denn berstende ehemalige Briefkästen sind nicht nur ärgerlich für den Hausmeister, sondern werfen auch ein schlechtes Bild auf Sie.

Früh darum kümmern!
Am besten ist, Sie gehen mindestens fünf Tage vor dem anstehenden Umzugstag zu Ihrer Postfiliale und füllen dort einen Nachsendeauftrag aus. Wer später kommt, muss damit rechnen, dass durch die anfallende Bearbeitungszeit des Auftrages eines Verzögerung der Nachsendung eintritt. Dieser Service der Deutschen Post ist zwar seit 2005 kostenpflichtig, lohnt sich aber auf jeden Fall. Die Kosten betragen bei sechs Monaten 12,50 Euro und bei zwölf Monaten 25,50 Euro.

Einfach online
Neuerdings bietet die Deutsche Post Ihnen auch an, den Nachsendeauftrag im Internet auszufüllen und online in Arbeit zu geben. Das ist nicht nur einfach, sondern erspart Ihnen auch den Gang zur Filiale und das dortige Anstehen. Auch, wenn Sie für längere Zeit ins Ausland gehen, kann ein solcher Nachsendeauftrag gestellt werden. Allerdings können hierbei Mehrkosten auf Sie zukommen, da bei der Post im Ausland andere Tarife gelten.

Übergangslösung
Sind Sie für längere Zeit nicht an Ihrem Wohnort und haben keine Nachbarn, denen Sie Ihre Post anvertrauen möchten? Dann können Sie bei Ihrer Post auch einen Antrag auf Zwischenlagerung Ihrer Sendungen beantragen. Dies ist bis zu drei Monate möglich. So brauchen Sie keinem Nachbarn Ihren Postkastenschlüssel anvertrauen.